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Mit mobilem Begleiter zur Hanse Sail

02.08.2006
Erstmalig können Besucher der Hanse Sail Rostock ihr Handy oder ihren Taschencomputer als elektronischen Begleiter und Helfer für die Hafentage nutzen. Mit dem mobilen Informationssystem des Fraunhofer IGD Rostock können sich die Gäste sämtliche Auskünfte zur maritimen Veranstaltung kostenlos auf ihr Mobiltelefon oder ihrem Taschen-PC herunterladen.
Auch in diesem Jahr werden wieder über eine Million Besucher zur Hanse Sail erwartet. Der Andrang zu diesem besonderen Ereignis ist groß und als Besucher kann es schon mal passieren, dass man interessante und spannende Veranstaltungen verpasst und sich im Nachhinein darüber ärgert, sich nicht besser informiert zu haben. Doch oft kostet es Zeit und Nerven unzählige Flyer oder Programmpläne bei sich zu tragen und dann auch noch den Überblick zu behalten. Fast jeder trägt aber ein Handy bei sich, mit dem er nun mühelos sämtliche Infos zu einzelnen Tagesveranstaltungen, Teilnehmerschiffen, Liegeplätzen und Schiffstypen rund um das Hanse Sail Event erhält.

Die Forscher des Fraunhofer IGD ermöglichen diesen besonderen Service in Zusammenarbeit mit der Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde allen Gästen, die ein internetfähiges Handy (JAVA, WAP/GPRS) oder einen Pocket-PC besitzen.

Handybesitzer oder Inhaber eines Taschencomputers finden die Installationshinweise für den xGuide Hanse Sail Rostock 2006 auf der Internetseite www.hansesail.com unter den Links "Programm 2006" und "Liegeplätze im Stadthafen" aufgeführt. Die Nutzung des mobilen Services ist kostenfrei, der Anwender zahlt lediglich die üblichen Verbindungsgebühren seines Mobilfunkanbieters.

"Das mobile Besucher-Informationssystem basiert auf unserer entwickelten xGuide-Technologie, die schon seit Jahren erfolgreich auf internationalen Messen eingesetzt wird", sagt Dr. Erhard Berndt vom Fraunhofer IGD Rostock. "Der mobile Messeführer dient als digitaler Orientierungshelfer und ist derzeit an den Messestandorten München, Frankfurt am Main, Düsseldorf und in Spanien im Einsatz. Wir freuen uns, dass dieses Jahr auch die Besucher der Hanse Sail diesen Dienst nutzen und sich so im vielfältigen Veranstaltungsprogramm besser orientieren können."

Die xGuide-Technologie wurde auch für die Realisierung des innovativen TouristGuide für Handys verwendet, der 2005 auf der Touristikmesse ITB erstmals präsentiert wurde und in der Hansestadt Rostock zum Einsatz kam.

Kontakt:
Dr. Erhard Berndt
Fraunhofer IGD Rostock
Telefon: 0381/ 4024-123
E-Mail: erhard.berndt@igd-r.fraunhofer.de

Kurzinformation INI-GraphicsNet:

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy und IMEDIA, Inc. in Providence, Rhode Island (USA), den Omaha Graphics and Media Laboratories (OGM Labs) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2005 über 38 Millionen Euro.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.igd.fhg.de/

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