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Webdesign für jedermann

27.06.2006
Unter der Schirmherrschaft des IRIS-Projekts wurden neue Empfehlungen für ein zugängliches Webdesign für körperlich behinderte Personen entwickelt, die die derzeitigen Standards und Richtlinien verbessern könnten.

Das IRIS-Projekt richtete sich auf die Einbindung der Anforderungen von Menschen mit besonderen Bedürfnissen oder Beeinträchtigungen an internetbasierte Systeme und Services. Dies heißt im Einzelnen, man konzentrierte sich im Rahmen des Projekts auf die Einbeziehung von Funktionen aus den Bereichen Anpassungsfähigkeit und Multimodalität in gebrauchsfertige Tools für die IT-Branche. Diese Funktionen könnten allen Bürgern, auch denen mit besonderen Bedürfnissen oder Beeinträchtigungen, die Nutzung von IT-Technologien des neuen Zeitalters ermöglichen.

Eines der IRIS-Ziele lag in der Einbindung eines Design-Hilfsmittels, das eine Arbeitsumgebung schaffen könnte, die Tools und Methoden aus dem Bereich "Design für jedermann" umfasst. Eine solche Umgebung wurde dann zur Umgestaltung und Verbesserung der Internetdienste für die Anwendungsfelder E-Working, E-Learning und E-Commerce genutzt. Ein wichtiger Aspekt der Projektarbeit lag in der Spezifizierung von Richtlinien und Empfehlungen hinsichtlich Hypermedia, Anmeldung und Zugänglichkeit.

Die stetig wachsenden IKT-Entwicklungen brachten durch die Einführung von Online-Bildungssystemen, Telearbeitssystemen, Telemedizin-Diensten, E-Commerce-Aktivitäten und noch vielem mehr bedeutende Verbesserungen der Lebensqualität. Durch die Konzentration auf die Einbindung von E-Accessibility in alle durchschnittlichen Anwendungsbereiche auf Internetbasis konnten im Rahmen des IRIS-Projekts bessere Einblicke in diese Problematik bei Portalen und E-Commerce-Anwendungen gewonnen werden. Dies erlaubt die weitere Optimierung der derzeit genutzten Standardisierungs- und Empfehlungsmethoden für eine breitere Informationsgesellschaft.

Dr. Carlos A Velasco-Nunez | ctm
Weitere Informationen:
http://access.fit.fraunhofer.de/

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