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Die Senkung des Risikos eines Defekts bei Vorratstanks

09.05.2006


Zenon, die griechische Spezialfirma für Robotik, hat den Robot Inspector entwickelt, um die menschliche Komponente aus der Prüfung von Stahl- und Aluminiumplatten zu nehmen. Der Robot Inspector, ein Prüfroboter, ist effizient, preiswert und transportabel.



Platten aus Aluminium und Stahl werden auf vielfältige Weise eingesetzt - vom Schiffbau bis hin zu Vorratstanks. Die Qualität dieser Platten muss während des Fertigungsverfahrens überprüft werden, um Mängel feststellen zu können.



Diese Überprüfung wurde bislang unter schwierigen Umgebungsbedingungen von Maschinenarbeitern ausgeführt, was die Wahrscheinlichkeit von Fehlern vergrößerte. Zenon, eine griechische Hightech-Firma, leitete eine Gruppe von acht Unternehmen aus fünf europäischen Ländern, um eine automatisierte Robotik-Lösung zu finden.

Der aus dieser Zusammenarbeit resultierende Prototyp - der Robot Inspector - nutzt nichtdestruktive Prüftechniken (NDT - Non-Destructive Testing), um Stahl- und Aluminiumplatten nichtdestruktiv zu prüfen. Er kann Schäden durch Korrosion, Schichtung und Segregation sowie Herstellungsfehler erkennen.

Zu den erwarteten Vorteilen gehören eine erhöhte Sicherheit der Arbeiter, geringere Prüfkosten und eine verbesserte Erkennung von Mängeln, was die Zahl nachfolgender Fehler bei den Platten verringert. Dies ist besonders wichtig bei Stahl- und Aluminiumplatten in Vorratstanks, in denen Stoffe enthalten sind, die sich möglicherweise schädlich auf die Umwelt auswirken können.

Zenon und seine Partner sehen ein starkes Marktpotenzial in osteuropäischen Ländern, in denen zahlreiche Vorratstanks altern. Der tragbare Robot Inspector könnte diesen Ländern als Instrument zur Anhebung ihrer Sicherheits- und Umweltstandards auf das Niveau von EU-Normen verhelfen.

Dr. Antonis Ikonomou | ctm
Weitere Informationen:
http://www.zenon.gr

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