Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF-Forschungsprojekt AUTOSAFE

31.03.2006


Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Amberg-Weiden in das BMBF-Forschungsprojekt AUTOSAFE eingebunden



Am 1. Oktober 2005 wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungsprojekt AUTOSAFE gestartet, versehen mit einem Zeitrahmen von drei Jahren. Übergeordnetes Ziel dieser Initiative ist die Erforschung eines modularen Systems für die integrale Sicherheit im Straßenverkehr. Das Vorhaben besitzt zwei Entwicklungsschienen:



o Eine Richtung verfolgt die Definition, Konzipierung, Realisierung und Evaluierung des integralen Sicherheitssystems für Fahrzeuge. Diese Arbeiten schließen die Einrüstung des modularen und skalierbaren Systems in Versuchsträger ein.

o Eine zweite Entwicklungsrichtung zielt auf die Erforschung einer für die spätere Industrialisierung des Systems erforderlichen Signalverarbeitungsplattform. Besonderer Wert wird hierbei auf möglichst hohe Wiederverwendbarkeit durch modulare Hardware- und Software-Architekturen gelegt. Diese innovativen Architekturen werden über Laboraufbauten evaluiert.

Das Verbundprojekt AUTOSAFE wird bearbeitet von Siemens VDO Automotive (Regensburg), einem Bereich der Siemens AG, der Porsche Engineering Group GmbH (Weissach), der Infineon Technologies AG (München) sowie von der Siemens Restraint Systems GmbH (Alzenau).

Für die Unterstützung vor allem bei den umfangreichen Arbeiten zur Software-Entwicklung ist der Fachbereich Elektro- und Informationstechnik der Fachhochschule Amberg-Weiden als Unterauftragnehmer von Siemens VDO sowie von Infineon Technologies AG in das Projekt eingebunden.

Dem Fachbereich Elektro- und Informationstechnik an der Fachhochschule in Amberg sind mehrere größere Arbeitspakete anvertraut, die alle in sehr enger Abstimmung mit den Auftraggebern durchgeführt werden. Für diese Projektarbeiten konnten vier Absolventen der Fachhochschule Amberg-Weiden als wissenschaftliche Mitarbeiter gewonnen werden. Ein weiterer Vollzeitmitarbeiter (oder alternativ zwei Teilzeitkräfte) mit guten Kenntnissen der Softwaresystemtechnik oder der Technischen Informatik wird noch gesucht.

Die Mitarbeiter an der Fachhochschule, Dipl.-Ing. (FH) Heike Lepke, Dipl.-Ing. (FH) Roland Ach, Dipl.-Ing. (FH) Daniel Schuler sowie die Studenten Marc Steuerer und Thomas Haneder werden von einem Professorenteam im Fachbereich betreut, so dass sämtliche erforderlichen Schlüsselkompetenzen gebündelt sind: Prof. Dr. Nailja Luth deckt die Bildverarbeitungskompetenz ab, Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang Schindler bringt die Expertise auf dem Gebiet Micro-Controller und hardwarenahe Programmierung ein, Prof. Dr. Kurt Hoffmann und Prof. Dr. Josef Pösl besitzen umfangreiche Erfahrungen auf dem Gebiet der systematischen Entwicklung, der Erstellung und dem Test von großen Softwaresystemen.

Als Ansprechpartner agiert Prof. Dr. Alfred Höß, der nach der Akquisition des Projektes die Koordination an der Fachhochschule wahrnimmt und sein Wissen auf den Gebieten Sensorik und Automotive, speziell Fahrerassistenzsysteme, einbringt. Zur Unterstützung der wissenschaftlichen Mitarbeiter wurden bereits vier Diplomarbeiten definiert.

Als erstes Ergebnis der an der Fachhochschule in Amberg durchzuführenden Arbeiten wird eine Webseite installiert werden. Unter der URL www.autosafe-online.de werden etwa ab Anfang Mai 2006 nähere Einzelheiten des Forschungsprojektes nachzulesen sein.

Dr. Wolfgang Weber | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-amberg-weiden.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz