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Die Vorhersage der Lebensdauer von Gebäuden

30.03.2006


Es wurde ein neues Softwarepaket für Konzeption, Überwachung und Rücklauf von Daten zur Lebensdauer von Gebäuden entwickelt.

Die Bauindustrie verbraucht einen großen Anteil der natürlichen Ressourcen. Teils liegt dies an der Unvorhersagbarkeit der Lebensdauer, was wiederum zur Entstehung von Abfällen und vorzeitigem Verschleiß führt. Die Lebenszyklusanalyse ist eine Möglichkeit zur Optimierung von Lebenszykluskosten (LCC - Life Cycle Costs) und Lebensdauer. Insbesondere ist die Wahrscheinlichkeitsanalyse ein notwendiger Ansatz, um Ungewissheiten bei Modellierung und Lebensdauer zu bestimmen und Risiken zu definieren.

Dies wurde mit der Entwicklung von bestehenden Ansätzen zu den Lebenszykluskosten sowie auch durch das Sammeln von Kostendaten aus ganz Europa und durch die Entwicklung von Vorhersagemodellen zu Lebensdauer und Kosten erreicht. Für die Entwicklung wurden Fallstudien genutzt, die bestimmten, wie LCC und Lebensdauer am wirksamsten integriert werden können. Ebenfalls wurden die Bewertung der Umweltbedingungen und auch sozioökonomische Faktoren berücksichtigt, die sonst schwer greifbar sind. Dies ergab schließlich ein neues Softwarepaket für Konzeption, Überwachung und Rücklauf von Daten.

Die Datenbank kann Daten zur erwarteten Lebensdauer von Gebäudeteilen zusammenstellen. Sie wurde auch entwickelt, um Informationen zu Störungsgründen und -faktoren bei der Beurteilung der Lebensdauer eines Gebäudeteils zu sammeln und zu speichern. Ihre Funktion ähnelt der von Modellen zur Vorhersage von Verschleiß bei Gebäudeteilen und Materialien. Mit ihrer Hilfe kann auch bestimmt werden, wann allgemein zur Eindämmung des Verschleißes eingeschritten werden muss.

Mike Clift | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bre.co.uk

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