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Geschäftsregel-Management "ohne Kompromisse"

24.03.2006


Neues JRules 6 stärkt die Rolle der Business-Anwender, erhöht die Produktivität der IT-Abteilung und vereinfacht das Business-IT-Alignment


ILOG hat die neue Version 6 seines marktführenden Business Rule Management Systems (BRMS) ILOG JRules™ vorgestellt. ILOG JRules 6 stellt einen bedeutenden Schritt hin zur Stärkung der Rolle von Business- Anwendern bei der Abstimmung der IT auf Geschäftsanforderungen, dem so genannten Business-IT-Alignment, dar. Anders als bei bis dato erhältlichen BRMS müssen mit ILOG JRules keine Kompromisse zwischen der IT-Orientierung der Lösung und der Bedienbarkeit durch Business-Anwender eingegangen werden. Unternehmen erhalten ein Produkt, das sowohl für IT-Profis, als auch für Fachanwender gleichermaßen stark ist. Geschäftsanwender erhalten mit JRules 6 eine eigens für sie abgestimmte, einfach zu bedienende Umgebung zur Erstellung von Regeln. Zu den rund 50 neuen Funktionen von JRules 6 zählen außerdem das Management von Geschäftsregeln über den gesamten Lebenszyklus hinweg sowie die nahtlose Synchronisierung von Regeln zwischen Fachbereichs- und IT-Teams auf Abruf. Deutliche Verbesserungen bei Performance und Skalierbarkeit sind ebenfalls Kennzeichen des neuen BRMS.

Häufig werden Geschäftsregeln in Unternehmenssoftware hartcodiert, das heißt fest einprogrammiert. Die Folge: Geringere Flexibilität bei der Anpassung an sich verändernde Anforderungen, höhere Kosten und verpasste Chancen für das Unternehmen. Ein BRMS ermöglicht die Erstellung, Speicherung und Verwaltung von Geschäftsregeln unabhängig von den Applikationen. Vor diesem Hintergrund sind BRMS eine Schlüsseltechnologie zur Realisierung Service-orientierter Architekturen (SOA), Business Process Management (BPM) und anderer Initiativen zur Modernisierung der IT. Die Vorzüge von BRMS schlagen sich in der positiven Marktentwicklung nieder, wie sie jüngst von Marktforschungsunternehmen wie Forrester, Gartner und IDC belegt wurde. So berichtete beispielsweise im Januar der „Forrester Wave™: Business Rule Platforms Q106“ vom 4. Januar 2006, dass „das Interesse an Business Rule Plattformen, gemessen an den eingehenden Kundenanfragen bei Forrester und den hohen Wachstumsraten der meisten Anbieter von Business Rule Plattformen, wächst.“


Neue Version von ILOG JRules füllt eine Marktlücke

Bis heute wies der Markt für Geschäftsregelmanagement eine große Lücke auf: Es gab Produkte mit guten Tools für Geschäftsanwender, aber ohne ausreichende Werkzeuge zur Unterstützung der IT-Fachleute oder Entwickler, oder umgekehrt. So waren die Unternehmen trotz der nachweislichen Vorteile und steigenden Implementierungszahlen dazu gezwungen, Kompromisse in Kauf zu nehmen.

„Das Thema Geschäftsregeln verändert den Markt. Produkte, die ohne Programmierkenntnisse bedienbar sind und bei der schnellen Anpassung von Front-Office-Applikationen an neue Bedingungen helfen, machen die Umsetzung ganz neuer Ideen möglich. Softwareanbieter, die historisch nicht IT-fokussiert sind, bringen neue Konzepte ein und bieten Funktionen, die den Business-Anwender in eine Führungsposition bringen. Die IT hingegen erhält eine unterstützende Rolle“, sagt John Rymer, Vice President bei Forrester Research im Forrester Wave Bericht.

Mit den folgenden Innovationen von JRules 6 gehören Kompromisse zwischen IT- und Business- Seite der Vergangenheit an:

  • RuleCare bietet Business-Anwendern eine eigens entwickelte Web-basierte Umgebung zur Erstellung und Verwaltung von Geschäftsregeln, die aber mit den Tools für die ITSeite synchronisiert ist. In dieser Umgebung lernen Fachbereichs-Anwender mit Hilfe von integrierten Anleitungen, Vorlagen und einer Online-Hilfe schnell den Umgang mit Geschäftsregeln. RuleCare bietet zudem Test- und Simulationswerkzeuge für Business- Teams, mit denen die Auswirkungen einer Regeländerung vor der Aktivierung überprüft werden können. Zudem können in dieser Umgebung wiederverwendbare Geschäftsszenarien entworfen und in Regeln umgesetzt werden, die im Rahmen von „Was-wärewenn“- Analysen zum Einsatz kommen.

  • RuleTech stellt technischen Teams Tools zur Verfügung mit deren Hilfe Regelanwendungen auf Basis von bestehenden Prozessen und Best Practises umgesetzt werden können. Hierzu gehört zu die vollständige Unterstützung von Eclipse-basierten Entwicklungsumgebungen (IDE). Innerhalb der IDE werden Regeln und Quellcode gemeinsam in einem Repository verwaltet und können so nahtlos in Source Code Control Systeme eingebunden werden. Der umständliche Wechsel zwischen verschiedenen Werkzeugen entfällt. Damit kann die Entwicklungszeit reduziert werden. Regeln können sehr einfach in SOA-Umgebungen ausgeführt werden und stehen somit einzeln oder in Gruppen in 3 jeder SOA-basierten Architektur als Entscheidungsservices zur Verfügung. In Bezug auf SOA-Governance helfen umfangreiche Logging-, Auditing- und Security-Funktionen.

  • FullCircle BRM ist die Bezeichnung für alle Tools und Prozesse, die dem Management von Geschäftsregeln über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg dienen. Mit ihm wird ein Business Rule Lifecycle-Management möglich, das unabhängig vom Lifecycle- Management der Applikation ist. Zugleich aber werden die Business-Anwender- und die Entwicklungsumgebung miteinander synchronisiert. So können Kunden von ILOG JRules simultan an verschiedenen Release-Zyklen arbeiten, Regeln miteinander teilen und unter Regelautoren mit unterschiedlichem Vorwissen oder Muttersprachen wiederverwenden.

„Wir nutzen JRules als Kernkomponente unserer InterConnect Entscheidungsplattform, um unseren Kunden mehr Flexibilität und Kontrolle beim Management ihrer Geschäftsregeln zu geben“, sagt Steve Uffman, Group Executive Enabling Technologies bei Equifax. „Mit JRules 6 werden wir den Business-Anwendern zusätzliche Vorteile bieten können, weil sie mit dieser neuesten Version noch weiter gestärkt werden.“

„Mit mehr als zwei Millionen Zeilen neuen Codes und einer Entwicklungszeit von drei Jahren verkörpert JRules 6 unsere Vision eines Business Rule Management Systems für Unternehmen, dass die Bedürfnisse aller Nutzergruppen berücksichtigt, vom Policy Manager, über IT und Entwickler bis hin zum System Administrator. Zugleich baut die Lösung auf unsere Erfahrung hinsichtlich höchster Performance und Skalierbarkeit auf“, sagt Pierre Haren, Chairman und CEO von ILOG. „BRMS ohne Kompromisse ist unsere Antwort auf die Forderungen des Marktes nach besserer Zusammenarbeit zwischen IT und Business-Anwendern, die sich massiv auf die Agilität und Effizienz von Unternehmen auswirkt.“

Auch bei JRules 6 nutzt ILOG seine Erfahrung im Bereich Hochleistungs-Regelausführung. Die Performance und Skalierbarkeit wurde mit Hilfe der neuen Ausführungsmodi RetePlus und Fastpath noch einmal maßgeblich gesteigert. In internen Tests unterstützte ILOG JRules 6 mehr als 50 Fachanwender, die simultan an Regelwerken mit bis zu 100.000 Regeln arbeiteten.

ILOG JRules 6 ist ab sofort erhältlich und ein Migrations-Kit für bestehende ILOG JRules- Kunden ist verfügbar. Mehr Informationen unter http://www.ilog.com/products/jrules .

Über ILOG:

ILOG liefert Software und Services, mit denen Unternehmen schneller bessere Entscheidungen treffen und Veränderungen sowie komplexe Strukturen leichter bewältigen können. Mehr als 2.500 internationale Unternehmen und mehr als 465 führende Softwareanbieter verlassen sich auf das marktführende Business Rule Management System (BRMS) und auf die Optimierungs- und Visualisierungskomponenten von ILOG. Sie erzielen dadurch einen deutlichen Return-on-Investment, entwickeln marktbestimmende Produkte und Dienste und bauen ihre Wettbewerbsvorteile aus. Das Unternehmen wurde 1987 gegründet und beschäftigt weltweit mehr als 700 Mitarbeiter.

Monika Houser | ILOG
Weitere Informationen:
http://www.ilog.com/products/jrules
http://www.ilog.de

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