Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Software-Know-how für den Mittelstand in Nordrhein-Westfalen

23.03.2006


In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut FIT hat Microsoft das Zentrum für Softwarekonzepte (ZfS) in Aachen gegründet. Ziel dieser Initiative ist, den Transfer von Konzepten und Technologiewissen in den deutschen Mittelstand voranzutreiben. Bereits im April starten die ersten Kurse zu Softwareentwicklung für serviceorientierte Architekturen und Entwicklung web-basierter Datenbankanwendungen.



Das Zentrum für Softwarekonzepte wurde parallel an drei Standorten in Deutschland gestartet: dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT in Aachen / Sankt Augustin, dem Forschungszentrum Informatik (FZI) in Karlsruhe sowie dem Institut für Informatik der Technischen Universität München in Garching. An allen Standorten werden Vortragsreihen rund um Entwicklung, Einführung und Betrieb von flexiblen Softwaresystemen stattfinden. Im Rahmen von Studien- und Diplomarbeiten sollen zudem Forschungsprojekte direkt in interessierten Unternehmen angeboten werden.



"Wir wollen den Transfer von Konzepten und Technologiewissen in den deutschen Mittelstand voranzutreiben. Denn gerade diese Unternehmen haben oft nicht die Ressourcen und Möglichkeiten, den Dialog mit akademischen Einrichtungen aufzunehmen", beschreibt der fachliche Leiter Dr. Christoph Quix die Motivation der Initiative. Quix ist Gruppenleiter am Lehrstuhl für Informationssysteme (Informatik V) der RWTH Aachen.

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten des ZfS in Aachen / Sankt Augustin gehören die Themen Teamunterstützung durch Kooperationssysteme, Entwicklung von Benutzerschnittstellen und mobilen Anwendungen sowie Datenbanktechnologien.

Bereits am 10. April 2006 startet das Kursprogramm mit einem eintägigen Envisioning zum Thema "Softwareentwicklung für serviceorientierte Architekturen". Die Veranstaltung bietet einen kompakten Überblick über Grundlagen und Konzepte der Softwareentwicklung von serviceorientierten Architekturen und behandelt speziell die Umsetzung mit .NET-Technologie.

Am 24. April 2006 folgt ein Kurs zum Thema "Entwicklung webbasierter Datenbankanwendungen". Dabei werden am Beispiel von Microsoft SQL Server 2005 die Möglichkeiten aktueller Datenbanksysteme zur Verarbeitung von XML- und objekt-relationalen Daten dargestellt.

Kontakt:
Zentrum für Softwarekonzepte Aachen
Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik FIT
Ahornstrasse 55, 52056 Aachen

Dr. Andreas Becks (Administrative Leitung)
Dr. Christoph Quix (Fachliche Leitung)
Tel.: 0241/ 80 21 503
zfs-aachen@fit.fraunhofer.de

Alex Deeg | idw
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de
http://zfs.fit.fraunhofer.de
http://zfs.informatik.rwth-aachen.de/termine.html

Weitere Berichte zu: Mittelstand Quix Softwarekonzept Technologiewissen Transfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Modellfabrik Industrie 4.0: Forschungs- und Trainingsplattform für Wissenschaft und Wirtschaft
28.03.2017 | Hochschule Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit