Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start der Universität Greifswald in das neue Wissenschaftsnetz X-WiN

20.01.2006


Modernste Kommunikationsmöglichkeiten erleichtern Forschung und Lehre


Am Dienstag, dem 24. Januar 2006, werden der Rektor der Universität Greifswald, Prof. Rainer Westermann, der Direktor des Universitätsrechenzentrums, Dr. Jürgen Formella, und die Geschäftsführer des Vereins Deutsches Forschungsnetz, Klaus Ullmann und Jochem Pattloch, den Startschuss in das neue Wissenschaftsnetz X-WiN geben und gleichzeitig den Vertrag zum Betrieb eines Kernnetz-Knotens unterzeichnen.

Das Wissenschaftsnetz X-WiN ist die technische Plattform des Deutschen Forschungsnetzes. Durch das X-WiN sind mehr als 500 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland untereinander und mit den Wissenschaftsnetzen in Europa sowie auf anderen Kontinenten verbunden. Mit Anschlusskapazitäten von derzeit bis zu 10 Gigabit in der Sekunde und einem Multi-Gigabit-Kernnetz, das sich zwischen 43 Kernnetz-Standorten aufspannt, zählt das X-WiN zu den leistungsfähigsten Kommunikationsnetzen weltweit.


Erstmalig wird am Universitätsrechenzentrum Greifswald ein Kernnetz-Knoten installiert, der sowohl für die Universität als auch für die gesamte Wissenschaftsregion von großer Bedeutung ist. Als fünfte Generation des nationalen Forschungsnetzes für die Wissenschaft in Deutschland ersetzt das X-WiN ab Anfang 2006 das Gigabit-Wissenschaftsnetz G-WiN. Das X-WiN basiert auf einer hoch verfügbaren Infrastruktur mit exzellenten Leistungsparametern und einer hohen Ausfallsicherheit.

Anwender können eine breite Palette von Dienste des Deutschen Forschungsnetzes in Anspruch nehmen. Zweifellos der wichtigste Dienst über das X-WiN ist das DFNInternet. Er verbindet die Nutzer des Deutschen Forschungsnetzes untereinander und bietet leistungsfähige Übergänge zu den wichtigsten wissenschaftlichen Partnernetzen sowie zum globalen Internet. Ergänzt wird DFNInternet durch Dienste für eine sichere Netznutzung, multimediale Kommunikationsdienste und nicht-technische Dienstleistungen wie z. B. die Beratung durch die Forschungsstelle Recht im Deutschen Forschungsnetz.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Universitätsrechenzentrum
Direktor: Dr. Jürgen Formella
Friedrich-Ludwig-Jahnstraße 14 d, 17487 Greifswald
T +49 (0)3834/86 14 00
F +49 (0)3834/86 14 01
M +49 (0)160-585 24 41
E formella@uni-greifswald.de

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfn.de
http://www.uni-greifswald.de

Weitere Berichte zu: Forschungsnetz Kernnetz-Knoten Wissenschaftsnetz X-WiN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

nachricht Zukunftstechnologie 3D-Druck: Raubkopien mit sicherem Lizenzmanagement verhindern
23.06.2017 | Universität Ulm

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften