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Eines für alle integrierten Netzwerke

21.12.2005


Seit ihren Anfängen haben sich Netzwerke in zwei verschiedene Richtungen entwickelt: verbindungsorientierte und verbindungslose Netzwerke. Beide Netzwerke erfüllen ganz spezielle Anforderungen, was zu einer Entweder-Oder-Situation geführt hat. Jetzt verspricht eine neue Technologie, beide Netzwerke in einer nahtlosen, integrierten Art und Weise miteinander zu verbinden, wodurch Nutzern verbesserte Möglichkeiten angeboten werden können.



Um beide Dienste so weit zu verbessern, wie es die Kompatibilität der Hardware zulässt, wurde im Rahmen eines von der Europäischen Gemeinschaft finanzierten Projekts das Potenzial einer solchen Integration untersucht. Das TORRENT-Projekt hatte das Ziel, die Voraussetzungen zu schaffen, die notwendig waren, um die Vorteile einer intelligenten Steuerung herauszustellen - sowohl für die Verbraucher als auch die Netzwerkbetreiber.



Deshalb richteten sich die Hauptaktivitäten des Projekts auf die Schaffung eines Testumfeldes für den Architekturrahmen, im die Serviceeigenschaften und Netzwerkleistungsparameter abbilden zu können. Außerdem wurde die Funktionalität mit Agentenlösungen angesprochen. Dies wird im Namen des Benutzers ausgeführt, um solche Elemente wie Bandbreite, Servicequalität und Preis auszuhandeln.

Wie immer sind Sicherheit und Identifzierungsfragen auch weiterhin von allerhöchster Bedeutung. Deshalb richtete sich das TORRENT-Projekt auch an regeltechnische Aspekte auf Kundenseite wie Authentifizierung und Abrechnung. Für diesen Zweck wurden Fragen der Kompabibilität untersucht, die in so genannten "Residential Gateways" enthalten sind, um die Kommunikaton zwischen den Nutzerterminals und Netzwerken zu ermöglichen.

Da es sich hierbei aber um eine auf einem Testumfeld basierende Anwendung handelt, wurden nicht traditionelle Netzwerkszenarien untersucht. Diese Tests haben einen zusätzlichen Mehrwert geschaffen, sowohl was die Demonstration der Technologie betrifft, als auch hinsichtlich der Ansprache realer Szenarien, in denen die Plattform genutzt werden kann.

Außerdem hat sich das Testumfeld als sehr nützlich bei der Überprüfung von IPv6 innerhalb der Flextel-Plattform erwiesen. Dies wurde für reine IPv6-Szenarien sowie für gemischte IPv6-, IPv4- und Tunnelfunktionen durchgeführt. Diese Tests haben sich aus der Notwendigkeit ergeben, den IPB (interner Flextel-Hochgeschwindigkeitsbus) im Vergleich zu externen Geräten und anderen Produkten von Drittanbietern zu erforschen.

Als Ergebnis wurden im Rahmen des Projekts die Kompatibilitäten von Kreuzplattformen, die Multi-Service-Netzwerkfunktionen sowie die Definition der Anforderungen an die Soft- und Hardware von solchen Kreuzplattformen beleuchtet. TORRENT wird Systemintegrationsmaßnahmen, neue Entwicklungen sowie die enge Verbindung mit neu auftretenden Standards und Spezifikationen umfassen.

Daher erlaubt TORRENT die unabhängige Entwicklung von verbindungsorientierten und verbindungsunabhängigen Netzwerken, kommt damit einer Reihe von verschiedenen Übertragungstypen entgegen und entspricht den neuen Anforderungen. Diese Entwicklung beseitigt die herkömmlichen Reaktionen von Netzwerken bei der künstlichen Erfüllung auftretender Anforderungen.

Dr. Andrea Costoloni | ctm
Weitere Informationen:
http://www.flextel.it

Weitere Berichte zu: Hardware Kreuzplattform TORRENT TORRENT-Projekt

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