Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das simulierte Terminal: Testzentrum der Superlative

15.12.2005


Das Siemens Airport Center ist ein Testzentrum der Superlative. Das automatische Gepäckfördersystem hat eine Kapazität von 30 Millionen Koffern pro Jahr. In Deutschland sind nur die Systeme in München und Frankfurt größer, sie stammen ebenfalls von Siemens. Die Gepäckstücke rasen mit einem Spitzenwert von maximal zehn Metern pro Sekunde (36 km/h) in Behältern über die Förderanlage. Je schneller die Bänder laufen, desto kürzer ist auf einem Flughafen die kürzest mögliche Umsteigezeit. Jeder Koffer hat einen Barcode; jeder Behälter einen RFID-Chip, auf den die Informationen des Koffers und damit das Ziel geschrieben werden. Die Sortieranlage kann bis zu 5000 Gepäckstücke pro Stunde verarbeiten. 1200 Näherungsschalter und Lichtschranken sowie 545 Antriebe gewährleisten einen reibungslosen und sicheren Betrieb der Anlage. Je umfassender eine Gepäckförderung getestet wird, desto schneller können sie Siemens-Techniker in einem echten Flughafen aufbauen und in Betrieb nehmen. Denkbar ist zudem, dass Mitarbeiter eines Flughafens oder das Wartungspersonal im SAC die Anlage kennen lernen und an ihr trainieren.



Das Einchecken auf Flughäfen soll möglichst sicher, aber auch bequem sein. Im SAC können Kunden das mobile Einchecken erproben. Dabei wird das Mobiltelefon zur Bordkarte. Die Passagiere laden ein kleines Programm auf ihr Handy und erhalten bei der Buchung eines elek-tronischen Tickets per SMS einen zweidimensionalen Barcode auf das Display. Dieser enthält Informationen über Flugnummer, Gate oder auch Sitzplatz. Am Schalter und beim Boarding identifiziert das System den Fluggast anhand des Codes. In das System können auch biometrische Daten integriert werden, was das Einchecken deutlich sicherer macht. Im SAC ist die Identifizierung über den Fingerabdruck oder eine dreidimensionale Gesichtserkennung möglich, die von Siemens entwickelt wurde. Das automatische System projiziert ein farbiges Raster auf das Gesicht und nimmt das Bild auf. Die Konturen werden digitalisiert und gespeichert. Beim Einsteigen in das Flugzeug genügt dann ein Fingerabdruck oder ein Blick zur Kamera und das System erkennt den richtigen Passagier. (IN 2005.12.3)

... mehr zu:
»Barcode »Einchecken »SAC »Superlative


Dr. Norbert Aschenbrenner | Siemens InnovationNews
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/innovation
http://www.siemens.de/airports

Weitere Berichte zu: Barcode Einchecken SAC Superlative

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Komfortable Software für die Genomanalyse
16.08.2017 | Technische Hochschule Mittelhessen

nachricht Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung
16.08.2017 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie