Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Start eines großen Feldtests von Nahfeldkommunikation

15.12.2005


Sportstadion dient als Versuchslabor für die drahtlose Bezahltechnik


Kontaklos bezahlen per NFC-Handy - Philips



Philips will in einem großen Feldversuch die NFC (Near Field Communication)-Technik, die in österreichischen Philips-Labors entwickelt wurde, testen. Gemeinsam mit Partner-Unternehmen ist ein sechs-monatiger Testlauf im Sportstadion Philips-Arena in Atlanta geplant. Verfahren zu kontaktlosem Bezahlen, Übertragung von Multimedia-Content auf mobile Endgeräte und anderen Dienstleistungen sollen von den Stadion-Besuchern getestet werden.

... mehr zu:
»Feldtest »Handy »Mobiltelefon »NFC »Wireless


An dem Versuch sind neben Philips die Firmen Nokia, Visa USA, ViVOtech, Cingular Wireless und die Chase Bank beteiligt. Gemeinsam mit den Betreibern des Stadions sollen sichere drahtlose Verfahren zur Vereinfachung von Bezahlservice und Dienstleistungen optimiert werden. Um an diesem Feldtest teilzunehmen, müssen die Besucher jedoch einige Voraussetzungen erfüllen: Man muss Inhaber einer Saisonkarte sein, eine Visa-Karte der Chase-Bank, einen Telefonvertrag mit Cingular Wireless und ein Nokia 3220, das mit einem NFC-Chip ausgestattet ist, haben. Dann jedoch steht dem ausführlichen Testen nichts mehr im Weg. 150 kontaktlose Point-of-Sale-Lesegeräte hat ViVOtech im Stadion installiert. Bei diesen kann nun durch Hinhalten des Mobiltelefons an Verkaufsständen bezahlt oder Content auf das Handy geladen werden.

Neben Atlanta führt Philips auch in Europa Tests durch. Im hessischen Hanau können im öffentlichen Verkehrsnetz Fahrkarten über NFC-Handys erworben werden. "Zum Bezahlen hält man das Mobiltelefon beim Fahrkartenautomaten zum Lesegerät. Entwertet wird dann im Bus, indem man das Handy ebenfalls zu einem Lesegerät hält", erklärt Alexander Tarzi von Philips Semiconductors gegenüber pressetext. "Natürlich sind auch die Fahrkartenkontrollore mit entsprechenden Devices ausgestattet, um die Gültigkeit der elektronischen Fahrscheine zu überprüfen." Im französischen Caen ist der Versuch umfangreicher. "Dort kann per NFC im Supermarkt eingekauft werden, Parktickets bezahlt und touristische Information auf das Handy geladen werden", so Tarzi.

Bis 2010 erwartet Erik Michielsen, Analyst beim Marktforscher ABI Research, dass 50 Prozent der Mobiltelefone mit NFC ausgestattet sein werden. "Sieht jemand ein Werbeplakat für ein Produkt, das ihn interessiert, so kann er sich weitere Informationen darüber direkt vor Ort auf das Handy laden", erklärt Michielsen seine Zukunftsvisionen. "Waren, Essen oder Tickets können drahtlos bezahlt und über die Kreditkarte abgerechnet werden." Sicher sei das Verfahren dadurch, dass es nur in sehr kurzer Distanz funktioniere, lediglich in einigen Zentimetern Abstand.

Andreas List | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.philips.com

Weitere Berichte zu: Feldtest Handy Mobiltelefon NFC Wireless

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE