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Virtuelle Schiffe helfen Kosten sparen

15.11.2005


Harte Konkurrenz im internationalen Schiffbau zwingt europäische Werften dazu, Produktionskosten deutlich zu senken sowie Konstruktions- und Fertigungs-prozesse zu optimieren. Der Workshop "InViS 2005" am 01.12.2005 in Rostock bietet den Akteuren der Branche neue Ansätze und Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit mit Hilfe innovativer IT-Technologien zu stärken.



Die weltweite Schifffahrt boomt und die Auftragsbücher der deutschen Werften sind gut gefüllt. Dennoch zwingt der asiatische Wettbewerbsdruck die hiesigen Unternehmen zu innovativen Produkt- und Prozessentwicklungen im Schiffbau, um weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen. Informationstechniken wie ein durchgängiges Datenmanagement, die Anwendung von Virtueller Realität sowie Simulationsverfahren spielen dabei eine entscheidende Rolle.



Welche aktuellen IT-Lösungen gibt es und wie werden sie konkret in der Praxis eingesetzt? Welche Methoden verbessern die Kommunikation und Koordination zwischen Werften und Zulieferern? Antworten auf diese Fragen sowie neue Anwendungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten zeigt der vom ProVR-Forum des Zentrums für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) veranstaltete Workshop:

"Integrierter Virtueller Schiffbau - InViS 2005"
Datum: 01. Dezember 2005
Zeit: 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung, Joachim-Jungius-Straße 11, 18059 Rostock.

Namhafte Referenten aus der Industrie und Forschung berichten über Anforderungen, Erfahrungen und angewandte Methoden aus der Praxis sowie über aktuelle Forschungsthemen und Trends. "Das digitale Schiff bietet zahlreiche Ansatzpunkte für eine früh-zeitige Verbesserung der Konstruktion und Fertigung sowie zur Intensivierung der Kommunikation zwischen der Werft und ihren Entwicklungs- und Fertigungspartnern", sagt Dr. Uwe von Lukas, Mitorganisator der Veranstaltung und Geschäftsstellenleiter des ZGDV. "Beide Faktoren bilden die Grundlage für mittel-fristigen Erfolg in dem engen Wettbewerbsumfeld." Der Workshop bringt daher Anwender, IT-Dienstleister und Forscher zu einem gemeinsamen Austausch von Erfahrungen und neuen Ideen zusammen.

Für die Teilnahme am Workshop wird ein Unkostenbeitrag von 80 Euro, für ProVR-Mitglieder und Studenten 40 Euro, erhoben. Im Preis sind Workshop-Unterlagen, Mittagsbuffet und Pausenverpflegung enthalten.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung sowie das Anmeldeformular finden Sie unter http://www.provr.de/invis2005/.

Kontakt:
Dr.-Ing. Uwe von Lukas
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung e.V.
Joachim-Jungius-Straße 11
18059 Rostock
Telefon: +49 (0) 381 / 40 24-150
E-Mail: invis2005@rostock.zgdv.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet:

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The IMEDIA Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2004 über 40 Millionen EURO.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.provr.de/invis2005/

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