Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Grid-Technologie rechnet sich für Unternehmen

01.11.2005


Es hört sich genial einfach an: Verbindet man viele Rechner zu einem Netz, kann jeder, der an dieses Netz angebunden ist, je nach Bedarf die zur Verfügung stehenden Ressourcen nutzen. Im Prinzip funktioniert Grid Computing tatsächlich so einfach. Allerdings müssen die Rechner noch mit der richtigen Software – der so genannten Middleware – ausgestattet werden, damit tatsächlich ein »Grid« entsteht, das von seinen Nutzern wie ein großer Rechner betrieben und eingesetzt werden kann.



Forschungsinstitute und Rechenzentren nutzen solche Computergrids bereits. Um nun auch Unternehmen den Aufbau und Einsatz von Grids zu erleichtern, bündeln die vier Fraunhofer-Institute IAO, ITWM, FIRST und SCAI ihre Kompetenzen in dem Projekt »Enterprise Grids«. Das Projekt demonstriert anhand branchenspezifischer Lösungen, beispielsweise für die Bereiche Pharma, Automobil, Medien und Finanzen, die Einsatzmöglichkeiten von Grids.

... mehr zu:
»Computing »Grid »Grid-Technologie »Rechner


Damit die verschiedenen Rechner sich verstehen, haben die Fraunhofer-Institute Middleware-Komponenten entwickelt. Dazu gehört ein Portal, das den einfachen Zugang zu den Grid Ressourcen ermöglicht. Hinzu kommen Workflowkomponenten, Ressourcenmanagement und Grid-Anwendungen wie beispielsweise zur Simulation oder für Portfolioanalysen.

Darüber hinaus bieten die Fraunhofer-Forscher Unternehmen, die Grids aufbauen möchten, konkrete Hilfestellung. Mit einem Grid-Check können Unternehmen zunächst prüfen lassen, wie grid-fähig sie sind und an welcher Stelle diese Technologien zu einer Steigerung des Ergebnisses eingesetzt werden können. Weiterhin hilft ein Fraunhofer-Vorgehensmodell dabei, das Grid richtig einzuführen und zu betreiben. Abschließend zeigt eine Sammlung von Best Practice-Fällen die Potenziale der Technologie im branchenspezifischen Einsatz.

Das Interesse der Unternehmen für Grid Computing ist geweckt und wächst zusehends. Großunternehmen verwenden bereits unternehmensinterne Grids, um die Potenziale ihrer Informationstechnik besser auszuschöpfen. Für kleine und mittelständische Unternehmen eröffnet die Grid-Technologie neue Wege, um Anwendungen, Rechenleistungen und Serviceleistungen zu nutzen.

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Fraunhofer IAO
Dr.-Ing. Anette Weisbecker
Nobelstraße 12
D-70569 Stuttgart
Telefon +49 (0) 7 11/9 70-24 00
Telefax +49 (0) 7 11/9 70-24 01
anette.weisbecker@iao.fraunhofer.de

Dr.-Ing. Anette Weisbecker | Fraunhofer IAO
Weitere Informationen:
http://www.fhrg.fraunhofer.de
http://www.enterprisegrids.fraunhofer.de
http://www.iao.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Computing Grid Grid-Technologie Rechner

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze
25.05.2018 | Universität Ulm

nachricht Diagnose per Computer: Gefährliche Krankheitserreger mithilfe maschinellen Lernens erkennen
23.05.2018 | Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics