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Aufbau eines nationalen Grid - Datenmanagement-Konzepte für e-Science

15.09.2005


Informatiker des Zuse-Instituts Berlin (ZIB) sind an fünf der sechs vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten D-Grid-Projekte beteiligt. Von Beginn an hat das ZIB den Aufbau eines nationalen Grid, dessen Finanzierung von Frau Bundesministerin Bulmahn während des Global Grid Forum im März 2004 in Berlin angekündigt wurde, aktiv mitgestaltet. Aus der Fördersumme von mehr als 1 Mio. EUR werden u.a. fünf Wissenschaftler für drei Jahre beschäftigt.



In der ersten Phase der in diesem Monat angelaufenen dreijährigen D-Grid-Projekte soll Software entwickelt und erprobt werden, die Fachwissenschaftlern der Bereiche Klima- und Erdsystemforschung, Astronomie, Bioinformatik/Medizin, Ingenieurwissenschaften sowie Hochenergiephysik einen einfachen, sicheren und zuverlässigen Zugriff auf Rechen- und Datenressourcen im nationalen Rechnerverbund ermöglicht. Unabhängig von ihrem Standort soll den Wissenschaftlern stets ein optimaler Zugang zu Rechnern und Daten ermöglicht und so die Produktivität in Wissenschaft und Forschung verbessert werden.



Kerngebiet der Forscher am ZIB ist dabei die dezentrale Verwaltung und Organisation hochvolumiger, im Grid verteilter Daten- und Rechenressourcen. Dazu werden Techniken verteilter Systeme, Peer-to-Peer-Systeme und des Grid Computing weiterentwickelt, um den unterschiedlichen Anforderungen der Fachwissenschaften gerecht zu werden.

Die Abteilung Computer Science Research des ZIB:

Die Abteilung Computer Science Research des ZIB beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Problemstellungen des verteilten Rechnens, dem so genannten Grid-Computing. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Management verteilter Daten in solchen Umgebungen, sowie der Reservierung von Computer-Ressourcen für die Nutzung in bestimmten Zeiträumen. Das ZIB hat mehrjährige Projekterfahrung in nationalen und internationalen Forschungsprojekten in denen es seine Expertise auf diesen Themengebieten erfolgreich unter Beweis gestellt hat.

Das Zuse-Institut Berlin (ZIB):

Das Zuse-Institut Berlin ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung des Landes Berlin. Es betreibt in enger fächerübergreifender Kooperation mit den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen in Berlin Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet der Informationstechnik, vorzugsweise in anwendungsorientierter algorithmischer Mathematik und praktischer Informatik. Zugleich bietet es Hochleistungsrechnerkapazität als dazugehörige Dienstleistung an.

Ansprechpartner: Prof. Dr. Alexander Reinefeld, Tel.: 030 - 841 85 130 (reinefeld@zib.de)
Leiter Bereich Computer Science am Zuse-Institut Berlin. Takustr. 7, 14195 Berlin
Hochschullehrer am Institut für Informatik der Humboldt-Universität zu Berlin

Henry Thieme | idw
Weitere Informationen:
http://www.zib.de/
http://www.d-grid.de/

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