Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Die Visualisierung von zeitgesteuerten Daten wird schneller und einfacher

29.08.2005


Eine neue stabile Software erhöht die Nutzerfreundlichkeit und Schnelligkeit bei der Präsentation jeglicher zeitgesteuerter Daten, da dafür nur wenige Mausklicks notwendig sind und somit Zeit für die Analyse gespart wird.



Die innovative Software wurde ursprünglich von einem in Frankreich ansässigen technischen Zentrum in Zusammenarbeit mit einem belgischen Unternehmen entwickelt. Ziel war es, die telemetrische Verarbeitungszeit zu beschleunigen. Telemetriedaten, die anhand von Satelliten oder terrestrischen Systemen empfangen werden, erfordern eine schnelle Analyse zur Deutung des Verhaltens von Satelliten. Besonders im Falle von Problemen an Bord der Satelliten sind schnelle Entscheidungen notwendig. Das Tool wurde bereits bei der Satellitenanordnung und im Rahmen von Integrationstests sowie in Kontrollzentren für Probeläufe, Teststarts und darüber hinaus genutzt.



Die Software kann jede tabellarisch getrennte Datei in das ASCII-Format (American Standard Code for Information Interchange) importieren, die von Messinstrumenten oder Simulatoren erzeugt wird. Die eingegebenen Daten sind mit Excel® kompatibel, wodurch die Berechnung und Visualisierung von Daten mit dieser Software ermöglicht wird. Der Dateikopf benötigt zwei Zeilen: eine für die Namen der innerhalb der Datei gespeicherten Variablen und eine für die Auflistung der relevanten Einheiten. Der Benutzer fügt lediglich die numerischen Werte oder String-Werte hinzu und verwendet nur Drop-Menüs, Werkzeugleisten und Property-Dialoge. Die Grafikerzeugung wird durch eine Befehlszeile ebenfalls automatisch initiiert.

Im Gegensatz zu den herkömmlich verwendeten Software-Tools wie Excel® kann man mit dieser Software Daten verschiedener Dateien ändern. Das liegt hauptsächlich daran, dass sie über eine eigene Zeitbasis mit unabhängigen Zeitachsen verfügt, die individuell synchronisiert oder ausgerichtet werden können. Anhand dieser Neuheit kann man Simulationsdaten mit Messdaten vergleichen, die zum Beispiel sekundenbasiert bzw. datiert sind. Andere ähnliche Softwarepakete beinhalten eine Zeitbasis für alle Daten, die alle auf nur einer Achse angezeigt werden.

Eine weitere wichtige Neuheit an diesem Tool ist, dass es sowohl numerische Werte als auch String-Werte anzeigen kann. Zum Beispiel können Statuswerte wie an, aus oder Stand-by gemeinsam mit analogen Parametern auf der rechten Skala der gleichen Kurve angezeigt werden. Außerdem wurden Zoom- und Synchronisationsfunktionen verbessert. Die Software ist für die Distribution in allen Anwendungssektoren erhältlich. Ein Partner für Vermarktungs- und Schulungszwecke wird gesucht.

Alain Blasius | ctm
Weitere Informationen:
http://www.cri-sud-ouest.net

Weitere Berichte zu: Excel® Satellit Visualisierung Zeitbasis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise