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Erweiterte Möglichkeiten für die Raumausstattung

29.08.2005


Ein System aus zusammenwirkenden mobilen Komponenten ermöglicht das Einfügen virtueller Objekte zur Einrichtung von Innenräumen mit bislang unerreicht realistischen AR-Effekten (AR - Augmented Reality).



Beim nahtlose Einfügen virtueller Objekte in reale Szenarien bereitet die Darstellung der korrekten, vom virtuellen Objekt ausgehenden, Reflexionen und Beleuchtungseffekte noch immer Schwierigkeiten. Mit dem ARIS-Projekt wurde es möglich, helle Stellen und Reflexionen in der Umgebung solcher Objekte zu berechnen. Die Rekonstruktion der Beleuchtungsverhältnisse eines vorhandenen Bildes soll die Unterschiede zwischen Bestandteilen echter und erweiterter Realität ausgleichen.

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Das mobile System verfügt über eine transportable Zentraleinheit mit einer Datenbank von Einrichtungsgegenständen, die der Nutzer in die vorhandene Szenerie einblenden kann. Durch die Transportfähigkeit und kurze Installationszeit der Einheit können Anwender, wie z.B. Möbelhersteller, ihren Kunden AR-Ansichten ihrer Möbel in deren eigenen Räumen zeigen.

Dabei kann das System von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden, da diese mittels eines leichten transportablen Computers, ausgestattet mit einem Head-Mounted-Display (HMD), daran angeschlossen werden können. Jede der beteiligten Personen wird von der mobilen AR-Einheit erkannt und kann aus einem im HMD ablesbaren Katalog mit dem am Notebook angebrachten Joystick Möbelstücke auswählen und positionieren.

Die virtuellen Objekte werden mit der Kamera eingefangen und den Teilnehmern auf das HMD projiziert, wobei jeder Teilnehmer das selbe Augmented-Reality-Bild sieht. Über ein Kommunikationsmodul können sich die Teilnehmer auch verständigen. Durch weitere Entwicklungsarbeit sollte es möglich werden, dass die Beteiligten auch mit einem externen E-Commerce-Server kommunizieren können, von dem aus ein Raumausstatter Ratschläge unterbreiten könnte.

Das beschriebene Gerätesystem stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, grenzenlose Varianten von Inneneinrichtungen abzubilden. Alle Firmen, die dieses leistungsstarke Tool in ihr Dienstleistungsprogramm aufnehmen möchten, und anderweitig interessierte Personen sind eingeladen, alle Möglichkeiten des neuen Systems zu erkunden.

Alexandra Makri | ctm
Weitere Informationen:
http://www.intracom.com/

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