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Nutzerfreundliche Vernetzung für Automatisierungsanwendungen

06.07.2005


Automatisierte Maschinen in Fertigungsanlagen müssen eine Vielzahl von zeitempfindlichen Operationen ausführen und brauchen deshalb Informationsverarbeitungs- und Vernetzungssysteme, die exakt auf die jeweiligen Anforderungen der Maschine abgestimmt sind. Im Rahmen eines EU-finanzierten Projekts wurde ein IT-System auf Grundlage von weithin anerkannten Standards entwickelt, das Operationen mit hoher Geschwindigkeit ausführt und gleichzeitig auf einfache Art und Weise mit einem PC verknüpft ist.



Im Rahmen des Projekts wurde ein "integriertes Informationssystem" für Automatisierungssysteme in Fertigungs- oder Energieanlagen entwickelt. Das System nutzt den EIP-Standard (Ethernet/IP) für die Kommunikation zwischen einem Standard-PC und Steuer- bzw. Messgeräten.



Außerdem basiert das System auf dem CANopen-Standard für die technische Vernetzung im Controller Area Network (CAN), wodurch eine erhöhte Übertragungsgeschwindigkeit gewährleistet wird. Durch die einfache Verbindung mit einem Standard-Ethernet-Anschluss eines PCs können Nutzer diagnostische Informationen von den Sensoren und von einer nutzerfreundlichen grafischen Schnittstelle für Steuerfunktionen darstellen.

Die Software ist nicht nur überaus genau, sondern auch in der Lage, mehr Hardwarefunktionen als vorherige Software-Anwendungen zu übernehmen. Es handelt sich hierbei überdies um ein "selbst lernendes" System, das Ereignisse, die über das Netzwerk erkannt wurden, nicht nur überwachen und klassifizieren, sondern auch darauf reagieren kann.

Das System kann dann Benachrichtigungen über E-Mail, SMS oder das Telefon versenden. Durch die elektrische Trennung der Steuergeräte von den in der Anlage vorherrschenden hohen Spannungen wird auch das Thema Sicherheit berücksichtigt.

Andrea Sasso | ctm
Weitere Informationen:
http://www.envipark.com/sasso/

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