Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Infineon macht UMTS- Handys weltweit nutzbar

14.06.2005


Ein UMTS-Handy, das Infineon’s neuen SMARTi 3G enthält, funktioniert überall auf der Welt: in Europa, Asien, Nordamerika und Japan. Handy-Designstudie: Design Afairs.


Mit dem neuen Mobilfunkstandard UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) werden gemeinhin neue Leistungsmerkmale wie schnelle Datenübertragung und neue Anwendungen wie Aufnahme, Versand und Empfang von Videosequenzen oder Fernsehempfang für unterwegs verbunden. Universal heißt aber nicht automatisch, dass ein UMTS-Handy auch überall auf der Welt funktioniert. Insgesamt sechs Frequenzbereiche wurden festgelegt, in denen weltweit UMTS-Dienste angeboten werden. Um Handys der nächsten Generation im wahrsten Sinne des Wortes „universal“ zu machen, hat Infineon jetzt einen neuen Chip vorgestellt, der auf nur 5 x 5 mm2 die Sende- und Empfangselektronik für alle sechs Frequenzbereiche unterbringt. SMARTi 3G heißt der smarte Chip, den Infineon auf einer Fachmesse in Kalifornien jetzt zum ersten Mal zeigte.

... mehr zu:
»Empfang »Frequenzbereich »Handy »SMARTi »UMTS

In Mobilfunkgeräten ist ein Hochfrequenz-Transceiver für das Senden und Empfangen der Signale verantwortlich. Transceiver setzt sich aus den beiden englischen Wörtern „transmit“ für übertragen und „receive“ für empfangen zusammen. Vor dem Senden wandelt der SMARTi 3G die elektronischen Signale für Sprache oder Daten in Hochfrequenzsignale um und verstärkt diese. Empfangene Hochfrequenzsignale setzt er in niederfrequente elektronische Signale um, die dann im Prozessor des Handys in Sprache und Daten umgewandelt werden.

Der SMARTi 3G ist in Mustern bereits verfügbar und wird von führenden Herstellern weltweit für die nächste Generation UMTS-Handys integriert. Infineon spielt bei der Sende- und Empfangselektronik im Handy eine führende Rolle. Im letzten Jahr hat das Unternehmen mehr als 170 Millionen Transceiver-Chips verkauft. Damit läuft etwa jedes vierte Handy weltweit mit einem Infineon-Transceiver.


Der SMARTi 3G-Chip wird in Silizium-Technik mit einer Strukturbreite von nur 130 Nanometer (ein Haar ist 500mal so dick) hergestellt. Mit 7,2 Megabit pro Sekunde erfüllt er die Anforderungen der nächsten Generation von UMTS-Telefonen bei der Datenübertragung von der Basisstation zum Mobilgerät. Der Chip wurde in Deutschland und Österreich entwickelt und wird in Frankreich produziert.

Über Infineon

Infineon Technologies AG, München, bietet Halbleiter- und Systemlösungen für Automobil-, Industrieelektronik und Multimarket, für Anwendungen in der Kommunikation sowie Speicherprodukte. Infineon ist weltweit tätig und steuert seine Aktivitäten über Landesgesellschaften in den USA aus San Jose, Kalifornien, im asiatisch-pazifischen Raum aus Singapur und in Japan aus Tokio. Mit weltweit rund 35.600 Mitarbeitern erzielte Infineon im Geschäftsjahr 2004 (Ende September) einen Umsatz von 7,19 Milliarden Euro. Das DAX-Unternehmen ist in Frankfurt und New York (NYSE) unter dem Symbol „IFX“ notiert.

Media Relations | Infineon Technologies AG
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com

Weitere Berichte zu: Empfang Frequenzbereich Handy SMARTi UMTS

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht KogniHome feiert die Wohnung der Zukunft
26.06.2017 | Universität Bielefeld

nachricht Der Form eine Funktion verleihen
23.06.2017 | Institute of Science and Technology Austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften