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Das Semantic Web - oder: Das Finden der Nadel im Heuhaufen

23.05.2005


ZGDV Darmstadt stellt mit dem Kongress "Semantic Web und Wissenstechnologien" das erweiterte Internet von morgen vor.


So viele Daten wie nie zuvor sind heutzutage per Mausklick in kürzester Zeit zugänglich. Es findet sich kaum ein Thema, zu dem es nicht auch Informationen im Internet gibt. Doch oft bringt auch das fleißigste Googlen nicht das erhoffte Ergebnis und die Recherche nach bestimmten Informationen ähnelt mehr und mehr der berühmten Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Abhilfe soll hier das Prinzip des Semantic Webs schaffen. Die Idee, Daten im Netz mit Meta-Informationen, also mit Inhalten und Verknüpfungen anzureichern, ermöglicht es maschinellen Agenten (Web Agents), effizienter als bisher an das in der Masse verborgene Wissen zu gelangen. Neue Suchmaschinen durchforsten das Netz nicht nur nach einfachen Wort-Übereinstimmungen, sondern auch nach Sinnzusammenhängen. Die Unmenge von Treffern bei der Suche wird so deutlich verringert und die Ergebnisse werden logischer und präziser.


Doch wie kann ich mir die Funktionsweise eines solchen Semantic Webs vorstellen? Wo genau liegt der Unterschied zwischen den neuen Web Agents und bestehenden Suchmaschinen wie Google & Co.? Hat die Medaille auch eine Kehrseite?

Diese und viele weitere Fragen zum Internet von morgen werden beantwortet auf dem

"Kongress - Semantic Web und Wissenstechnologien"
Zeit: Donnerstag, 23. Juni 2005, 10:00 bis 18:00 Uhr
Ort: Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV, Fraunhoferstraße 5, 64283 Darmstadt

Renommierte Referenten aus Wirtschaft und Forschung geben in ihren Vorträgen einen Überblick über den heutigen Stand des Semantic Web in Theorie und Praxis. Gleich zu Beginn werden die Teilnehmer des Kongresses in die Begriffswelt des Semantic Web eingeführt und erhalten zudem einen Ausblick, wohin uns die Forschung in diesem Bereich noch führen kann. Wie der Anwender bei der Suche im Internet durch semantische Technologien unterstützt werden kann, wird ebenso beantwortet, wie die Frage, auf welche Weise semantische Ontologien (Beziehungssysteme) effizient gespeichert und verarbeitet werden können.

Außerdem werden praktische Anwendungsmöglichkeiten erläutert, beispielsweise semantisches Wissensmanagement in kollaborativen Büroumgebungen und der automatisierte Aufbau von semantischen Netzen. In der anschließenden Podiumsdiskussion können offen gebliebene Fragen geklärt sowie Ideen ausgetauscht und vertieft werden.

Die Teilnahmegebühr beträgt 380 Euro. Gäste aus Hochschulen und Behörden zahlen eine ermäßigte Gebühr von 290 Euro und Studenten 120 Euro. Für Journalisten ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwünscht.

Detaillierte Informationen zu den Referenten und den Vorträgen sowie das Anmeldeformular finden Sie im Internet unter: www.zgdv.de

oder bei

Hugo Kopanitsak
Zentrum für Graphische Datenverarbeitung
Fraunhoferstraße 5
64283 Darmstadt
Telefon: +49 (0) 6151/155-160
Telefax: +49 (0) 6151/155-440
E-Mail: awf@zgdv.de

Kurzprofil INI-GraphicsNet:

Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung ZGDV e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt sowie weiteren acht Institutionen in sechs Ländern: dem Centre for Advanced Media Technology (CAMTech), dem Centre for Graphics and Media Technology (CGMT), beide in Singapur, dem Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães und Coimbra (Portugal), The imedia Academy in Providence, Rhode Island (USA), dem Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM) in Nebraska (USA), dem Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), dem Institute for Graphic Interfaces (IGI) in Seoul (Süd-Korea) und dem Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GraphiTech) in Trento (Italien).

Diese Institutionen bilden das weltweit größte und leistungsfähigste Forschungs-Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung. Ihre Kernkompetenz ist die Visualisierung und interaktive Verarbeitung von Daten, Informationen und Wissen. Sie erforschen und entwickeln neue Interaktions- und Dialogformen für digitale Medien und realisieren innovative Systeme zur Kommunikation und graphisch-interaktiven Kooperation über Rechnernetzwerke. Innerhalb des Forschungsverbundes sind an den zehn Standorten über 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 500 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Der Etat betrug 2004 über 40 Millionen EURO.

Bernad Lukacin | idw
Weitere Informationen:
http://www.zgdv.de

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