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"Eiger" soll alten PCs wieder Dampf machen

13.05.2005


Windows-Version für Thin Clients



Mit einem eigenen Betriebssystem will Microsoft jetzt jenen Anwendern helfen, die nicht von ihren alten PCs lassen können. Unter dem Codenamen Eiger entwickelt der Softwaregigant eine Windows-Version, die aus alten Maschinen funktionstüchtige Thin Clients macht. Anders als bei herkömmlichen Thin Clients, die all ihre Informationen von einem zentralen Server beziehen, sollen auf den per Eiger aufgemotzten Rechnern jedoch Programme wie Internet Explorer, Windows Media Player und Antiviren-Software lokal laufen, berichtet Cnet.

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Mit Eiger soll Windows XP auf den alten Geräten möglichen werden. Microsoft richtet sich mit der Software an jene, die keinen neuen PC kaufen können oder wollen, aber trotzdem Bedenken bezüglich der Sicherheit und der Bedienbarkeit bei ihrem Oldie haben. Ein Upgrade auf das konventionelle XP ist bei den älteren Rechnern nicht wirklich attraktiv bzw. in vielen Fällen technisch unmöglich. "Wenn die Kunden auf ihren Computern Windows XP laufen lassen, kann schon das Booten alleine 20 Minuten dauern", sagte Barry Goffe, Produkt-Manager bei Microsoft. "Eiger ist eine Lösung, die sich vor allem an diese Kunden richtet."

Jedenfalls befindet sich das nach dem berühmten Schweizer Berg getaufte Betriebssystem noch in einer sehr frühen Phase der Entwicklung. Microsoft will demnächst ein paar Dutzend Kunden eine Preview-Version zukommen lassen. Ein endgültiger Launch-Termin steht ebenso wenig fest wie ein Preis für das Produkt. Eiger wird jedoch nach dem was bisher bekannt ist ein besseres Provisorium sein. Was auch Microsofts Goffe bestätigt: "Eiger ist nicht für ein Langzeitlösung gedacht". Vielmehr diene das Betriebssystem als Überbrückung, bis die User sich doch zu einer Neuanschaffung eines PCs durchringen und einen Rechner mit XP oder später Longhorn kaufen. Eiger wird den Kunden zwar mehr Sicherheit gegenüber ihren alten Betriebssystemen geben. Es wird aber im Umfang gegenüber den Vorgängerversionen eingeschränkt sein. So ist nicht einmal die Unterstützung von Office garantiert.

Georg Panovsky | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.microsoft.com

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