Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TwoView: Neues Display-System für Arbeiten im virtuellen Raum

03.05.2005


Präsentation im Fraunhofer IMK, Sankt Augustin, am 18.5.2005, 16 Uhr



Das Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation IMK in Sankt Augustin und die Firma Barco haben ein neuartiges, projektorbasiertes Display-System, das TwoView, entwickelt, das eine exakte Zusammenarbeit und gemeinsame Interaktion von zwei Benutzern in einer virtuellen Umgebung ermöglicht. Mit diesem Display-System werden die gemeinsame Analyse von komplexen Daten und das kollaborative Engineering im virtuellen Raum entscheidend besser als mit den bisher üblichen Systemen unterstützt.



Wir möchten Ihnen das TwoView-Display-System vorstellen und laden Sie daher herzlich ein zur Präsentation am Mittwoch, den 18. Mai 2005, um 16 Uhr im Fraunhofer IMK.

Bitte melden Sie sich mit Antwortbogen, den Sie auf www.imk.fraunhofer.de/de/twoview downloaden können, per Fax (02241/14-2040) oder per E-Mail an (gisela.wilmer@imk.fraunhofer.de).

Im Gegensatz zu konventionellen Display-Systemen wie der CAVE, die nur ein einziges Bild für mehrere Betrachter darstellen, wird beim TwoView-Display für jeden der beiden Benutzer ein eigenes stereoskopisches 3D-Bild erzeugt. Dies ermöglicht es, virtuelle Objekte für jeden Betrachter räumlich absolut korrekt und deckungsgleich darzustellen. "Wenn zwei Benutzer eine Darstellung exakt am selben Punkt im Raum wahrnehmen, wird eine völlig neue Präsenz virtueller Objekte erzielt", erläutert Andreas Simon, der das System am Fraunhofer IMK als Display-Spezialist konzipiert hat. Die "Echtheit" eines virtuellen Objekts lässt sich ganz anders akzeptieren, wenn man beobachten kann, dass eine andere Person diesen Gegenstand genau so sieht wie man selbst. Erst so wird eine wirkliche Zusammenarbeit im virtuellen Raum ermöglicht.

Vergleichbare Displays wurden bisher nur als Forschungsprototypen aufgebaut. Mit dem TwoView-Display verfügt das Fraunhofer IMK erstmals über ein System, das den produktiven Einsatz dieser Technik im industriellen Umfeld ermöglicht. Das TwoView wird z.B. zukünftig im VRGeo-Projekt (http://www.vrgeo.org) genutzt, in dem Anwendern aus der Öl- und Gasindustrie die Zusammenarbeit beim Entwurf aufwendiger Installationen, etwa bei der Planung von Bohrlöchern, ermöglicht wird und in dem die Kollaboration von Experten bei der Analyse komplexer geowissenschaftlicher Datensätze mit Hilfe von Virtual-Reality-Technologie verbessert wird. Weitere unmittelbare Anwendungsfelder des TwoView-Displays sind das kollaborative Engineering in der Automobilindustrie und auch die Diagnose in der Medizintechnik.

Kontakt:

Fraunhofer-Institut für Medienkommunikation IMK
Schloss Birlinghoven, D - 53754 Sankt Augustin
Thorsten Holtkämper, thorsten.holtkaemper@imk.fraunhofer.de, Tel: 02241/14-3419
Dr. Manfred Bogen, manfred.bogen@imk.fraunhofer.de, Tel: 02241/14-2367

Barco GmbH
Tiefenbroicher Weg 35/A2
D - 40472 Düsseldorf

Presse Institute | idw
Weitere Informationen:
http://www.imk.fraunhofer.de/de/twoview
http://www.barco.com

Weitere Berichte zu: Display-System IMK TwoView TwoView-Display

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Volle Konzentration am Steuer
25.11.2016 | Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund

nachricht Warum Reibung von der Zahl der Schichten abhängt
24.11.2016 | Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie