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Metallische Werkstoffe virtuell umformen und prüfen

27.04.2005


ESI Group stellt die neue Version der Umformsimulations-Software Pam-Stamp 2G 2004 vor

Das weiterentwickelte Softwarepaket des französischen Herstellers ESI Group bietet web-basierte Reporting Tools und ein hoch- entwickeltes parametrisches Re-Engineering zur Überarbeitung von Matrizengeometrien bei verbesserter Benutzerfreundlichkeit der Software.

HTML-gestützte Berichterstellung ermöglicht einen effizienten Informationsaustausch via Internet mit Zugriff auf Bilder, Anmerkungen, Texte und 3D-Modelle (VRML). Neue Tools ermöglichen eine durchgängige Modellierung komplexer mehrstufiger Umformprozesse mit Definition aller relevanten Prozessparameter, deren Überprüfung und Modifikation. Eine animierte Visualisierung der Ergebnisse über alle Prozessstufen hinweg ist ebenfalls möglich.

Weitere Verbesserungen der Version 2004 betreffen die fotorealistische Darstellung von Oberflächenqualitäten, die noch höhere Genauigkeit der Umformsimulation, einen neu entwickelten Solver zur schnellen und präzisen Simulation der Rückfederung sowie eine insbesondere für das mehrstufige Tiefziehen geeignete DMP-Version (Distributed Memory Parallel). Mit Hilfe dieser "State of the Art"-Technologie erfüllt der Solver aktuelle Anforderungen der Industrie hinsichtlich Ergebnisqualität und Reproduzierbarkeit der Daten in einem Bruchteil der bisher notwendigen Rechenzeit.

Die neue Software umfasst drei Module: PAM-DIEMAKER, PAM- QUIKSTAMP und PAM-AUTOSTAMP.

Werkzeugentwurf mit PAM-DIEMAKER

Der PAM-DIEMAKER ermöglicht es dem Anwender, mittels eines interaktiven und voll parametrisierten Werkzeugmodells innerhalb kürzester Zeit beliebig viele Blechhalterflächen zu definieren, durch flexiblen Zugriff auf 2D- und 3D-Schnitte zu modifizieren und zu positionieren. Flansche können auf die Oberfläche der Ankonstruktion projiziert und so dreidimensionale Stempeldurchtrittslinien erzeugt werden. Bestehende Entwürfe werden mit Hilfe des neuen Re-Engineering Tools überarbeitet und so durch Einbeziehung numerischer Simulation bereits in einer frühen Entwurfsphase effizient optimiert.

Virtuelle Machbarkeitsprüfung mit PAM-QUIKSTAMP

Das zweite Modul, Pam-Quikstamp, liefert eine schnelle und verlässliche Evaluierung der Umformbarkeit eines Bauteils und repräsentiert so den optimalen Kompromiss zwischen Genauigkeit der Simulation, Zeitaufwand und benötigten Resourcen. Pam-Quikstamp unterstützt alle Prozess- parameter, auch für mehrstufige Umformprozesse. Prozessorientierte Eingabemenüs ermöglichen einen hohen Bedienkomfort durch Abbildung aller gängigen Pressetypen, besondere Anforderungen können durch das STAMP TOOLKIT definiert und hinzugefügt werden. Die Kopplung von PAM-QUIKSTAMP mit dem Optimierungswerkzeug PAM-OPT erzielt optimale Platinenformen und Ziehergebnisse bei kürzeren Entwicklungszeiten.

Virtuelle Validierung des Umformprozesses mit PAM-AUTOSTAMP

Pam-Autostamp als drittes Modul wurde erweitert um die Simulation neuer Verfahren wie Abkanten, Bördeln, Tiefziehen mit Gummikissen, Umformung von Doppelplatinen oder punkt-geschweißter Bleche und superplastischer Werkstoffe. Die Modellierung von Ziehsicken wurde erweitert um Ausdünnungs- und plastische Dehnungseffekte sowie um "Draw Through"-Effekte. Eine weitere Beeinflussung des Werkstoffflusses ist möglich durch Definition von "Locking Beads". Ein vereinfachter Algorithmus zur schnellen Abschätzung von Rohrbiegeprozessen liefert gute Ausgangswerte für eine nachfolgende mehrstufige IHU-Simulation. Auch hier erleichtern objektorientierte Menüs die Durchführung, alle relevanten Tools und Prozessparameter werden unterstützt.

Die Version 2004 der Simulations-Software Pam-Stamp 2G ist auf Windows-, Unix- und auf vom Hersteller zertifizierten Linux-Plattformen lauffähig.

Sascha Nicolai | FIZIT - Pressebüro
Weitere Informationen:
http://www.esi-group.com

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