Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Virtuelle Modelle realer Stadtlandschaften

13.12.2000


... mehr zu:
»Bebauung »Stadtlandschaft
Ob es darum geht, die Empfangsbedingungen für den Mobilfunk im Stadtgebiet zu verbessern, ob die Belastung von Innenstadtstraßen durch Verkehrslärm und Schadstoffe dokumentiert und vermindert werden soll,
stets spielt die Bebauung eine entscheidende Rolle. Wenn neue Bebauungsplanungen durchgeführt werden, muss stets auch die schon vorhandene Bebauung berücksichtigt werden. Touristen möchten sich ein möglichst genaues Bild von Sehenswürdigkeiten verschaffen, bevor sie sich selbst vor Ort begeben. Die moderne Informationstechnik macht es möglich, viele dieser Aufgaben am Computer zu erledigen. Als Grundlage aller Berechnungen, die dabei im Hintergrund ablaufen und Bearbeitern und Betrachtern die verschiedensten Ansichten der Stadt zur Verfügung stellen, wird ein genaues Abbild der Stadt im Computer benötigt.


Das i3mainz - Institut für Raumbezogene Informations - und Messtechnik - der Fachhochschule Mainz befasst sich mit der Entwicklung von Verfahren, um solche digitalen Abbilder der Stadt möglichst effektiv und effizient zu erzeugen. Dabei kommen unterschiedliche Techniken zur Erfassung der aktuellen Stadtlandschaft zum Einsatz, wie beispielsweise Messungen aus Flugzeugen oder vom Boden mit Laserstrahlen sehr geringer Energie, Videobefahrungen, Luftbildflüge etc. Diese unterschiedlichen Informationen werden im Rechner kombiniert, so dass aus einzelnen Mosaiksteinen ein fertiges virtuelles Modell entsteht. Da die innere Struktur der benutzten Informationen sehr unterschiedlich ist, benötigt dieses Zusammenfügen neue, bisher nur in Ansätzen entwickelte Verfahrensweisen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt im Rahmen des Programms "Anwendungsorientierte Forschung an Fachhochschulen (aFuE)" ein Forschungsprojekt, das sich mit diesen Fragen beschäftigt, für den Zeitraum Oktober 2000 bis März 2002. Ergebnis des Projekts sollen verbesserte Verfahrensabläufe sein, um schneller und genauer zu virtuellen Modellen von Städten zu kommen, als dies bisher möglich ist.

Ansprechpartner:

Prof. Dr.- Ing. Hartmut Müller
Projektleiter
Institut für Raumbezogene Informations- und Messtechnik
i3mainz der Fachhochschule Mainz
Tel.: 06131/ 26 28 30
Fax: 06131/ 26 28 15
E-Mail: mueller@geoinform.fh-mainz.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

M. A. Bettina Augustin | idw

Weitere Berichte zu: Bebauung Stadtlandschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht TU Ilmenau entwickelt Chiptechnologie von morgen
20.04.2017 | Technische Universität Ilmenau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Kaltwasserkorallen: Versauerung schadet, Wärme hilft

27.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Arbeitsmarkt bleibt im Aufwind

27.04.2017 | Wirtschaft Finanzen

Wurmmittel für Weidetiere können die Keimung von Pflanzensamen beeinflussen

27.04.2017 | Agrar- Forstwissenschaften