Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hightech hält in Kinderzimmern Einzug

21.02.2005



Kids wollen Interaktivität und Winnie Puuh wird technisch aufgerüstet

... mehr zu:
»Handy »Hightech »Spielzeug

Die Spielzeuge für die ganz Kleinen gleichen immer mehr einer abgespeckten Variante der "Spielzeuge für Erwachsene". Bei der am Sonntag in New York beginnenden Spielzeug-Messe werden die Hersteller laut Los Angeles Times ihre neuesten Produkte vorstellen und beweisen, dass Hightech mittlerweile fixer Bestandteil der Kinderspielzeug-Welt ist und sich immer weiter durchsetzt. Verantwortliche in der Branche sprechen auch nicht mehr vom "Toy Business" sondern vielmehr schon vom "Family Entertainment Business". Auf der Messe hoffen Mattel & Co Produkte zu präsentieren, die den Turnaround in der Branche einleiten. Die Verkäufe 2004 gingen im Vergleich zum Vorjahr um drei Prozent auf 20,1 Mrd. Dollar zurück.

Der Grund für diesen Rückgang ist die Abkehr bei Kindern von traditionellem Spielzeug hin zu Hightech-Produkten der Eltern. Diesen Juni will der weltweit größte Spielzeughersteller Mattel sein erstes Handy auf den Markt bringen. Die Zielgruppe liegt bei acht Jahren. Das Mobiltelefon erlaubt Kindern auch das Herunterladen von Klingeltönen von der Barbie-Website. Handys sind nach Angaben eines Marketingverantwortlichen von Mattel bei Mädchen die am meist begehrtesten Objekte. Der Markt der Acht- bis Zwölf-Jährigen werde von Game-Herstellern und der Unterhaltungselektronik jedoch zu wenig beachtet.


Mattel will den Bedürfnissen der Allerjüngsten aber Beachtung schenken. Eine neue Videokamera von Mattel kommt in Herbst in die Geschäfte. Kinder können damit Filme drehen, dann am Computer editieren und auf ihren TV-Geräten anschauen. Die Plastikkamera wird nicht mit den Top-Produkten von Sony & Co mithalten. Das will Mattel mit einem Preis von 100 Dollar auch gar nicht. Was es auch geben wird ist das "Pixel Chic". Ein 25-Dollar-Handheld für Mädchen im Alter von fünf Jahren, das wie ein Tamagotchi funktionieren soll und genauso viel Aufmerksamkeit benötigt.

Die Entwickler von Spielzeugen sind zur Erkenntnis gekommen, dass die Sprösslinge immer schneller älter werden und mittlerweile nicht mehr nur spielen wollen, sondern Interaktivität wünschen und Teil der Spiele sein wollen. Der zunehmende Absatz von "Plug-and-Play"-Spielen ist symbolisch für diesen Trend. Hier sind keine Spielkonsolen notwendig und dien Spiele können direkt am TV-Gerät angesteckt werden.

In der Industrie zählt nach Meinung von Experten nur Innovation oder eben Content. Und davon bleiben auch herkömmliche Stofftiere nicht verschont. Diese werden elektronisch aufgerüstet. Mattel bringt deshalb eine neue Version eines Winnie Puuh auf den Markt, der den Eltern aufgrund der eingebauten Software und eines USB-Sticks erlaubt, das Stofftier individuell auf jedes Kind zu programmieren. Winnie weiß dann immer den richtigen Namen des jeweiligen Kindes, singt das richtige Lieblingslied und sagt dem Kind, wann es ins Bett gehen muss.

Franz Ramerstorfer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.latimes.com

Weitere Berichte zu: Handy Hightech Spielzeug

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Cybersicherheit für die Bahn von morgen
24.03.2017 | Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT

nachricht Schutz vor Angriffen dank flexibler Programmierung
22.03.2017 | FZI Forschungszentrum Informatik am Karlsruher Institut für Technologie

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise