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VDE/ITG gründet neue Fachgruppe "RFID Radio Frequency Identification"

15.02.2005


RFID als große Herausforderung für Elektro-Ingenieure

Große Marktchancen mit weit reichenden gesellschaftlichen Auswirkungen räumen die Ingenieure der Informationstechnischen Gesellschaft im VDE (VDE/ITG) der RFID-Technik (Radio Frequency Identification), den intelligenten Funketiketten, ein. Am Dienstag hatte die ITG rund 70 Fachleute zum Workshop "RFIDs: Intelligente Funketiketten - Chancen und Herausforderungen" in das Hessische Staatsarchiv nach Darmstadt eingeladen. Die ITG will bei den Standardisierungsprozessen aktiv mitwirken und Austauschplattform für Technologieanbieter und Kunden werden. Dazu gab das Gremium auf der Veranstaltung die Gründung einer neuen Fachgruppe zum Thema RFID bekannt. "Wir wollen die Entwicklungen als Ingenieure gesellschaftlich akzeptabel mitgestalten", erklärte Prof. Manfred Glesner vom Elektrotechnischen Institut der Technischen Universität Darmstadt. Die Veranstaltung vom Dienstag solle nur der Startschuss für weitere Workshops zum Thema RFID sein.

RFID ist die berührungslose Identifikation von Waren, Verpackungen und Paletten per Funk. Mittels kleiner Chips (Transponder oder Tags genannt), die an den Waren angebracht werden, können Informationen über diese Waren blitzschnell und bei hunderten von Transpondern gleichzeitig, abgerufen werden. Der RFID-Mart in Europa steht nach der Marktschätzung von Soreon vor einem Höhenflug. Insgesamt wird sich der Markt von heute (2004) rund 400 Mio. Euro auf über 2,5 Mrd. Euro im Jahre 2008 entwickeln. Entscheidend getrieben wird dieses Wachstum durch die heute schon bekannten Planungen großer Handelskonzerne wie bspw. Metro in Deutschland oder Tesco in Großbritannien RFID in großem Stil einzuführen.

Ursula Gluske-Tibud | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.vde.com

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