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Beeinflussung der E-Commerce-Dienste durch menschliche Faktoren

15.02.2005


Menschliche Faktoren wie Nutzerfreundlichkeit, einfacher Zugang zu Dienstleistungen und problemloses Informationsmanagement sind für die Akzeptanz von Internetdienstleistungen durch den Nutzer besonders wichtig. Im Rahmen des EU-finanzierten SMADA-Projekts wurden Experimente mit menschlichen Faktoren durchgeführt, die sich auf die Nutzbarkeit von sprachgesteuerten Interaktionen richteten, um zukünftige Anordnungen verbessern zu können.

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Im Rahmen des SMADA-Projekts richtete man sich auf die Entwicklung von neuen Technologien wie beispielsweise die automatische Spracherkennung (ASE) und Dialoggestaltung. Die Forscher arbeiteten an der effektiven Integration von Kommunikationsverfahren in kleinen Terminals und der Automatisierung großer Teile der Anfragen nach Fernsprechauskünften, die von Netzwerkbetreibern gehandhabt werden. Als Teil dieses Ziels wurden die menschlichen Faktoren untersucht, die an der Nutzung von kleinen Terminals für den mobilen Internetzugang beteiligt sind. Eine Bewertung dieser Faktoren vor der Durchführung von Entwicklungen für E-Commerce-Anwendungen kann von höchster Bedeutung sein.

Mit den menschlichen Faktoren des Projekts sollte die beste Möglichkeit zur Kombination von ASE mit Text und Grafiken in einer multimodalen Bedienung gefunden werden. Die Ergebnisse eignen sich für die Entwicklung von zukünftigen E-Commerce-Diensten. Außerdem unterstützen sie das Verständnis der Faktoren, die bei der Akzeptanz und den menschlichen Faktoren von automatisierten Informations- und Transaktionsdiensten eine Rolle spielen, die Spracherkennungstechnologien nutzen.


Die Experimente mit den menschlichen Faktoren zeigten, dass multimodale Anwendungen von Grund auf entwickelt werden sollten, da eine Ableitung dieser Anwendungen durch die Übernahme bestehender Grafiken oder reiner Sprachdienste meist zu nicht optimalen Anordnungen führt. Außerdem sollten ASE-Systeme, die für multimodale Anwendungen zum Ausfüllen von Formularen verwendet werden, spezielle Funktionen besitzen.

Überdies fand man heraus, dass Nutzer nicht von sich aus die Art und Weise verstehen, in der sie Sprache und Schrift kombinieren sollen. Deshalb müssen für solche Anwendungen in Zukunft multimodale Dienste mit standardisierten Schnittstellen entwickelt werden. Die Nutzer bevorzugen des Weiteren die Spracheingabe gegenüber alternativen Eingabemechanismen, wenn eine vollständig ausgestattete Tastatur nicht zur Verfügung steht.

Diese Ergebnisse werden aller Voraussicht nach in zukünftige Versionen dieser Technologie integriert und erhöhen dadurch ihre Anwendbarkeit und mögliche weit verbreitete Akzeptanz bei Nutzern in ganz Europa.

Louis Boves | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ru.nl/

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