Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mit industrieweit erstem Single-Chip CMOS-EDGE-Transceiver Flächenbedarf für Funkteil in EDGE-Mobiltelefonen um 50% senken

11.02.2005


Der neue SMARTi PM von Infineon Technologies AG ist der industrieweit erste Single-Chip CMOS-HF-Transceiver für GSM-, GPRS- und EDGE-Mobiltelefone und in Musterstückzahlen verfügbar. Mit Hilfe des SMARTi PM reduziert sich die Boardfläche der kompletten GPRS/EDGE-Funkeinheit im Handy um etwa 50 Prozent gegenüber heute verfügbaren Lösungen bei um rund 30 Prozent niedrigeren Bauelementekosten. Durch seinen hohen Integrationsgrad können Hersteller von GSM-/GPRS-/EDGE-Mobiltelefonen die Anzahl der externen Komponenten für den HF-Teil auf unter 15 senken. Aufgrund der Polar-Loop-Architektur sind keine Isolatoren oder externen Filterkomponenten im Sendepfad mehr erforderlich. Er unterstützt GPRS/EDGE-Datendienste der Klassen 1 bis 12 für schnellen Datentransfer und Quad-Band-Applikationen. Die Single-Chip-Lösung ermöglicht einen einfachen und fertigungsoptimierten Einsatz, so dass Hersteller von Mobiltelefonen verschiedene Handy-Designs auf einer einzigen Chip-Plattform schnell auf den Markt bringen können.



Der SMARTi PM (PMB 6272) ist ein CMOS-Single-Chip für Sprach- und Datentransfer-Applikationen. Er unterstützt die Standards GSM/GPRS/EDGE850/900/1800/ 1900. Bereits verfügbare Produkte mit den Transceivern SMARTi SD und SMARTi SD2 von Infineon lassen sich einfach auf EDGE-Funktionalität aufrüsten, da die Schnittstellen des SMARTi PM zum SMARTi SD und SD2 kompatibel sind.



„Die Einführung eines integrierten CMOS-Transceivers für GSM/GPRS/EDGE stellt einen wichtigen Schritt bei der konsequenten Erweiterung unserer neuen Produktfamilie mit leistungsfähigen und stromsparenden CMOS-HF-Transceivern dar“, sagte Stefan Wolff, Leiter des Geschäftsfeldes RF Engine bei Infineon. „Durch die Wiederverwendung von Core-IP unserer erfolgreichen GPRS-Transceiver SMARTi SD und SD2 und auf Basis unserer umfangreichen CMOS-Expertise haben wir den SMARTi PM sehr schnell entwickelt. Davon profitieren jetzt unsere Kunden mit kürzerem Time-to-Marktet. Der SMARTi PM belegt einmal mehr Infineons Technologie-Führerschaft bei HF-Transceivern.“

Mit dem SMARTI PM wurde ein neues digitales Transceiver-Konzept eingeführt, dass bestmöglich auf den 0,13-µm-CMOS-Fertigungsprozess abgestimmt ist. Darüber hinaus bietet der Chip ein analoges I/Q-Basisband-Interface, Zero-F-Empfänger und einen Quadband-Polar-Modulator für EDGE mit integriertem PGA (Programmable Gain Amplifier). Mit seiner Standard-I/Q-Schnittstelle kann der SMARTi PM an alle gängigen EDGE-Basisband-Chips angeschlossen werden. Er arbeitet mit einem standardmäßigen linearen Power-Amplifier, der von mehreren Anbietern am Markt zu beziehen ist.

Der SMARTi PM kann vollständig über einen 3-Leiter-Bus gesteuert werden. In Kombination mit dem Basisband-Chip S-GOLD2 (PMB8876) und dem Power-Management-Baustein SM-POWER-3 (PMB6821) von Infineon steht eine äußerst kompakte und kosteneffiziente 3-Chip-Lösung für ein vollständiges EDGE-System zur Verfügung.

Verfügbarkeit

Muster des SMARTi PM sind verfügbar. Führende Mobiltelefonhersteller nutzen ihn bereits bei der Entwicklung von Handys der nächsten Generation. Der Chip arbeitet mit 2,8 V bzw. 1,5 V und wird in einem 40-poligen bleifreien VQFN-Gehäuse (5,5 mm x 6,5 mm) geliefert.

Infineon wird den SMARTi PM auf der Messe 3GSM World Congress 2005 in Cannes, Frankreich (14. bis 17. Februar 2005) auf seinen Stand A19/A20 in der Halle 1 präsentieren.

Monika Sonntag | Media Relations
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com/mobilesolutions

Weitere Berichte zu: EDGE-Mobiltelefon Handy SD2 SMARTi Single-Chip

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Forschungsprojekt: Zukünftige Fahrzeugtechnologien im Open Region Lab – ZuFOR
30.03.2017 | Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

30.03.2017 | Physik Astronomie

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie