Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Single-Chip von Infineon mit Basisband- und HF-Transceiver-Funktionalität

09.02.2005


Der E-GOLDradio von Infineon ist ein GSM/GPRS-Single-Chip, der einen Quadband-HF-Transceiver und einen Basisband-Prozessor in sich vereint.


Infineon Technologies AG bietet mit dem neuen E-GOLDradio einen GSM/GPRS-Single-Chip, der einen Quadband-HF-Transceiver und einen Basisband-Prozessor in sich vereint. Mit dem neuen Chip wird im Mobiltelefon die komplette Basisband- und HF-Funktionalität auf weniger als 4 Quadratzentimetern Boardfläche untergebracht. Das sind etwa 30 Prozent weniger Fläche als in einer Zwei-Chip-Lösung. Dank des E-GOLDradio kann Infineon die weltweit am höchsten integrierte Mobiltelefon-Plattform anbieten. Die neue Plattform BP3 enthält alle Hardware- und Software-Komponenten, die für ein Mobiltelefon erforderlich sind: Stromversorgung, Filter, Leistungsverstärker, Speicher sowie GSM/GPRS-Protokoll-Stack und APOXI (Application Programming Object-Oriented Extendable Interface)-Applikations-Framework mit einem Referenz-MMI (Man Machine Interface).

... mehr zu:
»BP2 »BP3 »E-GOLDradio »Mobiltelefon »Plattform

Durch den Einsatz des E-GOLDradio werden die Gesamt-Bauelementekosten für ein Mobiltelefon um etwa 30 Prozent gesenkt, da externe Komponenten wie Kondensatoren und diskrete Komponenten entfallen, die bei Zwei-Chip-Lösungen für die Kommunikation zwischen dem HF-Bauteil und der Basisband-Logik erforderlich sind. Besonders Entwickler von Klapp- und Slider-Handys profitieren von der höheren Design-Flexibilität der hochintegrierten und platzsparenden Single-Chip-Lösung.

Der E-GOLDradio eignet sich besonders für kostengetriebene Mobiltelefone für Einsteiger und solche der mittleren Leistungsklasse. Ohne dass ein zusätzlicher Chip erforderlich ist, unterstützt er beispielsweise Kamerafunktionalität, Innen- und Außen-Displays, polyphone Klingeltöne und MP3-Wiedergabe.


"Infineon ist es erfolgreich gelungen, die technischen Herausforderungen bei der monolithischen Integration einer GSM/GPRS-Lösung zu überwinden. Damit unterstreicht das Unternehmen erneut seine führende Stellung bei Halbleitern für drahtlose Kommunikation, die es bereits mit seinen Zwei-Chip-GSM/GPRS- und Single-Chip-Bluetooth-Produkten bewies", sagte Kin Wah Loh, Mitglied des Vorstandes und Leiter des Geschäftsbereiches Kommunikation der Infineon Technologies AG. "Mit der Einführung des E-GOLDradio und der Plattform BP3 bieten wir unseren Kunden eine vollständige Design-Lösung, die die Entwicklungszeit für Mobiltelefone verkürzen hilft. Die Plattform BP3 ist ein platzsparendes Hardware-Referenzdesign mit dem E-GOLDradio und der gesamten Software. Infineons Software-Paket hat sich bereits in mehr als 30 Millionen Mobiltelefonen bewährt."

Technische Informationen zum E-GOLDradio (PMB 7870)

Der E-GOLDradio ist das neueste Mitglied der erfolgreichen E-GOLD-Familie. Er integriert die komplette Funktionalität von zwei Infineon-Chips, die bereits in hohen Stückzahlen gefertigt werden: den Basisband-Chip E-GOLDlite (PMB 7860) und den leistungsfähigen Quadband-HF-Transceiver SMARTi SD2 (PMB 6270). Dabei stellt er deren ausgezeichnete HF-Spezifikationen wie hohe Empfindlichkeit, hohe Ausgangsleistung und geringe Stromaufnahme ohne Einschränkungen auf einem einzigen Chip zur Verfügung. Der E-GOLDradio stellt die höchstintegrierte GSM/GPRS-Lösung am Markt dar. Infineon hat die technischen Herausforderungen bei der Integration von Basisband-Logik und HF-Funktionen auf einem Chip, wie z. B. die Unterdrückung des Nebensprechens, erfolgreich gelöst. Der neue IC unterstützt Anforderungen bis zu GPRS Class 12.

Der E-GOLDradio wird in einem Gehäuse mit nur 9 mm x 9 mm geliefert. Von dieser äußerst kompakten und kostengünstigen GSM/GPRS-Systemlösung profitieren besonders Hersteller von Entry-Level-Telefonen.

Die weltweit höchstintegrierte GSM/GPRS-Plattform für Einsteigertelefone

Infineon bietet den E-GOLDradio als Schlüsselkomponente seiner Plattform BP3 an. Diese ist ein platzsparendes Hardware-Referenzdesign mit allen erforderlichen Hardware-Komponenten wie E-GOLDradio, Stromversorgung, Speicher, Tastatur, Kamera und Farbdisplay. Zur Design-Plattform gehört auch ein Software-Paket mit dem GSM/GPRS Release 99 Protokoll-Stack von Infineon, dem APOXI-Applikations-Framework und einer MMI-Referenz-Implementierung. Durch das APOXI sind zusätzliche Applikationen wie Push-to-Talk, Java MIDP2.0, Bluetooth, MP3 oder MMS einfacher zu integrieren. Außerdem lassen sich spezielle Anforderungen von Netzwerkbetreibern oder lokale Besonderheiten schnell und einfach berücksichtigen.

Die Plattform BP3 basiert auf der bereits verfügbaren Plattform BP2 für GSM/GPRS-Mobiltelefone. Auch BP2 beinhaltet alle Hardware- und Software-Komponenten, die für Einsteiger-Mobiltelefone notwendig sind. Bei einer Fläche von nur zehn Quadratzentimetern bietet BP2 für Mobiltelefone im unteren Preissegment Kamerafunktionalität, Farbdisplay, WAP, Java 1.0 und Basis-MMI. Hierzu ist kein zusätzlicher Chip notwenig. Die Plattform enthält die Infineon-Chips E-GOLDlite, einen hochintegrierten GSM/GPRS Mixed-Signal-Basisband-Chip, und für die Sprach- und Datenübertragung den HF-Transceiver SMARTi SD2.

Verfügbarkeit

Erste Muster des E-GOLDradio sind verfügbar. Der Beginn der Serienproduktion ist für Ende 2005 geplant. Die Plattform BP3 soll ab Ende 2005 verfügbar sein.

Infineon wird den neuen E-GOLDradio und die Plattform BP2 auf der Messe 3GSM World Congress 2005 in Cannes, Frankreich (14. bis 17. Februar) in Halle 1, Stand A19 präsentieren.

Monika Sonntag | Infineon Media Relations
Weitere Informationen:
http://www.infineon.com/mobilesolutions
http://www.infineon.com.

Weitere Berichte zu: BP2 BP3 E-GOLDradio Mobiltelefon Plattform

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften