Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neues Ilog Jrules 5.0 verbessert die Zusammenarbeit zwischen Fachbereichen und It-Spezialisten

04.02.2005


ILOG hat heute die neueste Version seines markführenden Geschäftsregel-Managementsystems ILOG JRules freigegeben. ILOG JRules 5.0 erleichtert auf Unternehmensebene die praktische Zusammenarbeit von Fachbereichs- und IT-Anwendern beim Management von geschäftsbeeinflussenden Regeln. Mit dieser Lösung stellt ILOG eine Plattform für die Zusammenarbeit aller Beteiligten am Regelmanagement-Prozess bereit: IT-Spezialisten, Geschäftsleute und Systemadministratoren.

... mehr zu:
»BRMS »Business »Geschäftsregel »JRules »Server

Allzu häufig ist das Verhältnis zwischen Fachbereichsmitarbeitern und den IT-Spezialisten eines Unternehmens heikel, weil sie unterschiedliche Anforderungen an die IT-Systeme haben und für einen Interessenausgleich sorgen müssen. Die Abteilungsfachleute wollen die Regeln, die ihrem Handeln zu Grunde liegen, selbst kontrollieren. IT-Experten wiederum wollen die Stabilität und Verfügbarkeit der Systeme sicherstellen. Der Trend geht deshalb dahin, Geschäftsleute mit Hilfe von Business Rule Management Systemen (BRMS) näher an die abteilungsspezifischen IT-Systeme heranzuführen. Experten aus dem Fachbereich sollen die Möglichkeit haben, die Anwendungen, die ihre Geschäftstätigkeit regeln und automatisieren, unmittelbar zu pflegen. Branchenanalysten messen Technologien wie BRMS, die die Zusammenarbeit beider Gruppen bei diesen Aufgaben fördern, eine wachsende Bedeutung zu.

„Der Bedarf, schnell auf veränderte Geschäftsanforderungen und immer häufigere Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen zu reagieren, ist überwältigend. Das übt einen enormen Druck auf Unternehmen aus. Dieser Druck wird auch dazu beitragen, dass sich Geschäftsleute aktiver am IT-Prozess beteiligen müssen,“ sagt James G. Sinur, Vice President und Research Fellow bei Gartner. „Wenn Fachanwender selbst die entscheidenden Geschäftregeln ändern und so den langwierigen Prozess eines Softwareentwicklungszyklus umgehen können, trägt das definitiv zur Reaktionsschnelligkeit des Unternehmens bei. Zugleich erfordert dieses Vorgehen gewissenhafte Zusammenarbeit zwischen der Abteilungsseite und den IT-Spezialisten bei der Definition und dem Management der Geschäftsregeln. Diese Kooperation erfordert aber auch bessere Tools und Methoden.“


BRMS werden weltweit zunehmend zu Schlüsselelementen von Unternehmens-IT-Projekten. Besonders bei der Neugestaltung von IT-Architekturen helfen sie, die Herausforderungen immer schnellerer Geschäftszyklen und der damit einhergehenden Veränderungen leichter zu bewältigen als herkömmlichen Softwarearchitekturen. Da sie Geschäftsanwendern und nicht nur IT-Personal erlauben, die IT-Infrastruktur in Echtzeit an veränderte Bedingungen und Strategien anzupassen, sind BRMS entscheidend für die abteilungsübergreifende Agilität von Unternehmen.

Simultane Regelerstellung durch Entwickler und Fachbereichsanwender

Neue Funktionen in ILOG JRules 5.0 erleichtern Fachbereichs- und IT-Anwendern die simultane Zusammenarbeit an Geschäftsregeln. Im Gegensatz zu anderen Geschäftsregellösungen im Markt unterstützt die neue Version von ILOG JRules so die parallele Arbeit an verschiedenen Regelversionen innerhalb der gleichen Geschäftsanwendung. Diese Zusammenarbeit wird durch das branchenweit erste „Repository Merging“ möglich. Es kombiniert Verbesserungen des zentralen Speichers für Geschäftsregeln – des Repository – und der Abfragewerkzeuge mit neuen Best Practices. Mit ILOG JRules 5.0 können Entwicklerteams und Policymanager aus den Fachbereichen die Änderungen, die ihre jeweiligen Teams über die Lebensdauer einer Applikation vornehmen, effizienter abstimmen.

Business Rule Execution Server unterstützt Regeländerungen in der laufenden Applikation

Zwei weitere Neuerungen zeichnen ILOG JRules 5.0 aus. Als erstes BRMS berücksichtigt ILOG JRules 5.0 die Rolle des Systemadministrators im Regelmanagement-Prozess. Neu ist auch der Business Rule Execution Server (BRE Server) ein. Dabei handelt es sich um die erste Ausführungsumgebung, die die Anforderungen geschäftskritischer Produktionssysteme erfüllt. Mit Hilfe des BRE Server können Systemadministratoren neue Regelsets viel einfacher als bisher in laufende Anwendungen integrieren. Für Unternehmen, deren Systeme rund um die Uhr Transaktionen abwickeln müssen, ist das ein geldwerter Vorteil.

Neue Funktionen erlauben dem Administrator die Überwachung der Regelausführung in der gewohnten Umgebung für das Monitoring aller Geschäftsanwendungen, zum Beispiel in IBM Tivoli oder HP OpenView. Zum ersten Mal können Administratoren sehen und beeinflussen, wie Regeln innerhalb bestimmter Service-Level ausgeführt werden. Eine solche Kontrollfunktion ist für Unternehmen wichtig, die einen Hochverfügbarkeitsanspruch an ihre Dienstleistungen haben, wie zum Beispiel die Einhaltung von Service-Level-Agreements gegenüber ihren Kunden. Diese Unternehmen müssen in der Lage sein, ihre Performance und Verfügbarkeit lückenlos zu überwachen und zu dokumentieren.

ILOG JRules 5.0 ist ab sofort verfügbar und bietet Produktverbesserungen bei der Entwicklung, dem Management und der Ausführung von Geschäftsregeln. Mehr Informationen über die Produktverbesserungen sind unter www.ilog.com/products/jrules verfügbar.

Ergänzend zu ILOG JRules 5.0 wurde der ILOG Solution Implementation Standard (ISIS) definiert. Er beschreibt Best Practices für die Entwicklung regelbasierter Anwendungen und verringert das Risiko und die Vorlaufzeit bei der Einführung von Geschäftsregelanwendungen. Da BRMS oft essenzieller Bestandteil von Business Process Management Lösungen (BPM) sind, bietet ILOG auch für ILOG JRules 5.0 Konnektoren zu BPM-Lösungen führender Anbieter wie IBM, BEA oder Filenet an.

Monika Houser | ILOG Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.ilog.de

Weitere Berichte zu: BRMS Business Geschäftsregel JRules Server

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Satellitendaten für die Landwirtschaft
28.07.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Lemgoer Forscher entwickeln Intelligente Assistenzsysteme für mobile Anwendungen in der Industrie
25.07.2017 | Hochschule Ostwestfalen-Lippe

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ruckartige Bewegung schärft Röntgenpulse

Spektral breite Röntgenpulse lassen sich rein mechanisch „zuspitzen“. Das klingt überraschend, aber ein Team aus theoretischen und Experimentalphysikern hat dafür eine Methode entwickelt und realisiert. Sie verwendet präzise mit den Pulsen synchronisierte schnelle Bewegungen einer mit dem Röntgenlicht wechselwirkenden Probe. Dadurch gelingt es, Photonen innerhalb des Röntgenpulses so zu verschieben, dass sich diese im gewünschten Bereich konzentrieren.

Wie macht man aus einem flachen Hügel einen steilen und hohen Berg? Man gräbt an den Seiten Material ab und schüttet es oben auf. So etwa kann man sich die...

Im Focus: Abrupt motion sharpens x-ray pulses

Spectrally narrow x-ray pulses may be “sharpened” by purely mechanical means. This sounds surprisingly, but a team of theoretical and experimental physicists developed and realized such a method. It is based on fast motions, precisely synchronized with the pulses, of a target interacting with the x-ray light. Thereby, photons are redistributed within the x-ray pulse to the desired spectral region.

A team of theoretical physicists from the MPI for Nuclear Physics (MPIK) in Heidelberg has developed a novel method to intensify the spectrally broad x-ray...

Im Focus: Physiker designen ultrascharfe Pulse

Quantenphysiker um Oriol Romero-Isart haben einen einfachen Aufbau entworfen, mit dem theoretisch beliebig stark fokussierte elektromagnetische Felder erzeugt werden können. Anwendung finden könnte das neue Verfahren zum Beispiel in der Mikroskopie oder für besonders empfindliche Sensoren.

Mikrowellen, Wärmestrahlung, Licht und Röntgenstrahlung sind Beispiele für elektromagnetische Wellen. Für viele Anwendungen ist es notwendig, diese Strahlung...

Im Focus: Physicists Design Ultrafocused Pulses

Physicists working with researcher Oriol Romero-Isart devised a new simple scheme to theoretically generate arbitrarily short and focused electromagnetic fields. This new tool could be used for precise sensing and in microscopy.

Microwaves, heat radiation, light and X-radiation are examples for electromagnetic waves. Many applications require to focus the electromagnetic fields to...

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Ferienkurs mit rund 600 Teilnehmern aus aller Welt

28.07.2017 | Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Firmen räumen bei der IT, Mobilgeräten und Firmen-Hardware am liebsten in der Urlaubsphase auf

28.07.2017 | Unternehmensmeldung

Dunkel war’s, der Mond schien helle: Nachthimmel oft heller als gedacht

28.07.2017 | Geowissenschaften

8,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Leukämie

28.07.2017 | Förderungen Preise