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Netzwerkkollaboration für Ingenieure

02.02.2005


Im Ingenieurwesen waren kollaborative Anstrengungen schon immer von Bedeutung, bei denen man zur Durchführung eines erfolgreichen Projektes auf die Fachkenntnisse zahlreicher Experten zurückgreift. Die mit dem Auftreten der Informationstechnologien verbundenen neuen Entwicklungen leiten eine aufregende neue Ära von Kollaborationstools ein, die den Unternehmensbetrieb vereinfachen.



Das von der Europäischem Kommission finanzierte E-Colleg-Projekt führte zur erfolgreichen Entwicklung einer fortschrittlichen Infrastruktur für ein kollaboratives Ingenieurwesen, eines Registrierungstools und verschiedener Verwaltungsdienste.



Ein Teil des Problems, das die meisten Kollaborationen im IT-Bereich betrifft, lag neben dezentralisierten Netzwerken in der Inkompatibilität eines Großteils der dabei genutzten Tools. TRMS ist ein Toolregistrierungs- und -verwaltungsdienst, der zu einem höheren Grad an Kompatibilität bei den verfügbaren Entwicklungstools führen soll. Dies geschieht durch einen Registrierungsprozess, bei dem die Nutzer ihre Tools vorlegen und sie für andere nutzbar machen. Durch die eingebauten Mechanismen des Dienstes wird die Toolregistrierung zu einer einfachen Angelegenheit.

Eine Suchfunktion erleichtert das Auffinden des geeignetsten Tools. Registrierte Tools werden über ein automatisch generierte XML-Schnittfläche auf XML-Basis integriert. Dabei handelt es sich um eine der zahlreichen äußerst nutzerfreundlichen Schnittstellen des Systems.

Solange ein Nutzer die Befugnis hat, die Tools im System zu nutzen, kann er von der Sicherheit profitieren, die TRMS bietet. Verschlüsselungsverfahren und Technologien zur Digitalsignatur schützen die über das Netzwerk übertragenen Daten und gewähren bzw. untersagen den Zugriff.

Das System beruht auf der Integrationsinfrastruktur ASTAI®, die kollaborative Informatikdienste wie Jini, UDP, SNMP, COBRA usw. berücksichtigt. Dies ermöglicht in Verbindung mit Advanced Network Transport Services (ANTS) den Datenaustausch über bestehende Firewall-Systeme, ohne diese rekonfigurieren zu müssen.

Somit erreicht das E-Colleg-Projekt sein ultimatives Ziel der Bereitstellung einer sicheren Toolintegration in mehreren Plattformen und an mehreren Standorten zusammen mit einen transparenten Datenzugriff, der auf Standard-XML-Internettechnologien basiert. Die sollte letztendlich zu einer gesamteuropäischen Verbesserung im kollaborativen Ingenieurwesen führen.

Dr. Adam Pawlak | ctm
Weitere Informationen:
http://www.ciel.pl

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