Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Effizientes und effektives Management von Projekten

25.01.2005


Der Entwicklungszyklus in dezentralisierten Umgebungen ist oftmals ein zeitaufwändiger und kostenintensiver Prozess. Dies gilt besonders für komplexe Projekte. Im Rahmen des OPHELIA-Projekts hat man sich dieser Problematik gewidmet und sich auf das Zusammenspiel der verschiedenen beteiligten Aktivitäten konzentriert.



Während des Projekts hat man eine offene Umgebung zur Unterstützung des Entwicklungszyklus von Informationssystemen geschaffen. Die OPHELIA-Partner haben sich weniger auf einzelne Produktivitätsfragen als vielmehr auf alle Managementphasen eines vollständigen Entwicklungsprozesses konzentriert und damit globale Organisationsprobleme angesprochen.



Die Ophelia-Architektur ist eine allgemeine Plattform, in der bereits bestehende und neue Entwicklungsinstrumente integriert werden können. Das System ist erweiterbar, d.h. neue Module/Tools können hinzugefügt und verteilt werden. Damit besteht zunehmend die Möglichkeit, komplexe und ausführliche Verfahren aufzugliedern.

Eine der wichtigsten Komponenten des Systems ist das Projekt-Management-Modul (PMM) für das Management und die Verfolgung von Projektressourcen und -fortschritten. Das Modul besteht aus einer abstrakten Schicht über anderen Projektmanagement-Softwareanwendungen und erlaubt die Interaktion dieser Softwaretools mit der Ophelia-Plattform.

Das PMM ermöglicht die Bestimmung von Aufgaben, die Vorbereitung von Projektplänen, den Ressourcenabgleich sowie die Aufgabenverfolgung. Speziell der Server als Java-Anwendung erlaubt die Speicherung von Plänen, Aufgaben, Ressourcen und anderen mit dem Projektmanagement verbundenen Informationen. Auf Serverebene kann außerdem die Nutzeragenda verwaltet werden, was ein genaues Feedback über den Aufgabenstatus und die jeweiligen Fortschritte und damit die Überprüfung des Zeitplans gewährleistet. Der Ophelia-Schnittstelle entsprechend kann der Austausch von offenen Spezifikationsdaten in einem XML-Format erfolgen.

Eines der verwendeten Client-Tools ist das bekannte Microsoft Projekt, bei dem es sich um eine bestehende weit verbreitete Anwendung handelt. Im Rahmen dieses Projekts wurde eine neue Funktion hinzugefügt - ein zentralisiertes Datenarchiv. Dadurch wird die Speicherung von und der Zugriff auf Zeitpläne ebenso gewährleistet wie die Modellierung und Aktualisierung während der Ausführung der Anwendung.

Ein weiteres eingesetztes Client-Tool ist die Persönliche Agenda, die den Zugriff auf die Projektinformationen und -funktionen durch mehrere Nutzer erlaubt. In Abhängigkeit von der jeweiligen Funktion innerhalb des Projekts, ist das PMM für Entwickler, Systemingenieure, Analytiker, Projektmanager und weitere Personen zugänglich. Nähere Informationen erhalten Sie auf der Website des Projekts unter: http://www.opheliadev.org

Dr. Maciej Hapke | ctm
Weitere Informationen:
http://www.opheliadev.org
http://www-idss.cs.put.poznan.pl

Weitere Berichte zu: Client-Tool Effizient Entwicklungszyklus PMM Speicherung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb
27.06.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

nachricht Überschwemmungen genau in den Blick nehmen
27.06.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie