Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Analyse von leitstrahldrehenden Antennen

11.01.2005


Es werden verstärkt Untersuchungen zu mobilen und festen kabellosen Breitbandverbindungen im mm-Wellenbereich durchgeführt. Ursache ist der Bedarf an einer enorm hohen Verfügbarkeit von Bandbreiten, die für Multimediaanwendungen der neuen Generation erforderlich sind. Anwendungen, die mit optischer Strahlenformung arbeiten, erweisen sich in diesem Bereich als außerordentlich viel versprechend.



Mobile Netzwerke erfordern hohe Leistungen und hohe Zuverlässigkeit. Leistungsstarke adaptierende Antennen mit optisch-strahlungsformender Basisstation können viele der Einschränkungen fester kabelloser Netzwerke überwinden. Zu diesen Einschränkungen zählen die begrenzte Flächendeckung sowie Interferenzen mit künstlichen und natürlichen Hindernissen, wie z.B. ungünstige Witterungsbedingungen.



Mit strahlungsformenden Antennen kann ein Antennenalgorithmus so eingerichtet werden, dass vorrangig Signale aus einer bestimmten Richtung empfangen werden. Die digitale Verarbeitung erzeugt dann ein Strahlungsmuster sowohl für den Empfang als auch für die Übertragung und kann die Strahlen in Richtung des gewünschten Signals steuern. So können Interferenzen umgangen werden. Diese Systeme müssen noch getestet werden, damit ihre Effizienz bestätigt werden kann.

Durch das OBANET-Projekt wurden erstmalig integrierte photonische Strahlungsformer auf der Grundlage von optischen Chips entwickelt, die auf den Telekommunikationsmarkt ausgerichtet sind. Diese wurden dann auf einer Laborplattform ausgewertet. Die computergesteuerte Evaluationsplattform wurde entwickelt, um die Eigenschaften strahlungsformender Netzwerke mit einer Bandbreite von über 35GHz zu bestimmen. Sie misst das Strahlungsmuster einer Antenne und überträgt die Daten sowohl vom Boden zum Satelliten (Uplink) als auch vom Satelliten zum Boden (Downlink).

Die Leistung der photonisch integrierten Antennen mit optischer Strahlungsformung wurde ausgewertet und ein Strahlungsmuster in Uplink- und Downlink-Richtung erstellt. Die Umwandlung elektrischer in optische Signale und umgekehrt sowie die photonische Signalverarbeitung zeigten keine Erhöhung des Geräuschabstandes (SRV). Der Einsatz ist also uneingeschränkt möglich

Diese Labordaten bilden wahrscheinlich die Grundlage für bedeutende neue Entwicklungen bei terrestrischen und kabellosen Netzwerken mit dem Ziel der weiteren Leistungsverbesserung und der Überwindung bestehender Einschränkungen.

Kontakt:

Prof. Javier Marti
Universidad Politecnica de Valencia
Valencia Nanophotonics Technology Center
Campus del camino de Vera, s/n
46022
Valencia
SPAIN
Tel: +34-96-3879736
Fax: +34-96-3877279
Email: jmarti@dcom.upv.es

Prof. Javier Marti | ctm
Weitere Informationen:
http://www.dcom.upv.es

Weitere Berichte zu: Antenne Bandbreite Interferenz Satellit Strahlungsmuster

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Schnelle Time-to-Market durch standardisierte Datacenter-Container
28.03.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Modellfabrik Industrie 4.0: Forschungs- und Trainingsplattform für Wissenschaft und Wirtschaft
28.03.2017 | Hochschule Konstanz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Entzündung weckt Schläfer

29.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mittelstand 4.0-Kompetenz­zentrum Stuttgart gestartet

29.03.2017 | Wirtschaft Finanzen

Energieträger: Biogene Reststoffe effizienter nutzen

29.03.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz