Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auf der Suche nach Wissensmanagement

15.12.2004


Eine neue Schnittstelle ermöglicht den Lehrern, den beim Lernprozess erzielten Fortschritt zu verfolgen und dadurch die Lernkapazität ohne sozioökonomische Vorurteile zu steigern. Dieses Profiler-Tool könnte Online-Unterricht und Fernstudium zu neuen Höhen verhelfen.



Dank des Ped-Care-Projekts (Pedagogical Distributed Group Care) könnten die Tage archaischer Unterrichtsmethoden schon bald gezählt sein.



Im Rahmen von Ped-Care wurden die gegenwärtigen Unterrichtsmethoden umgestaltet, indem sie an bereits verwendete technologische Plattformen angepasst wurden. Zusätzlich dazu wurden sämtliche Differenzen ausgeglichen, die beispielsweise durch Unterschiede in den Stundenplänen und Standorten der Lehrer und Studenten auftreten können. Grundsätzlich bedeutet dies verbesserte Kommunikationsmethoden zwischen Studenten und Lehrern sowie eine optimale Verwaltung dieses Prozesses.

Der E-Mail-Verkehr ist nur eine der Methoden, über die die Kommunikation zwischen Lernendem und Lehrendem durch Klassifizierung, Weiterleiten oder die automatische Beantwortung der täglich eingehenden Nachrichten des Lehrers erfolgen kann. Daneben gibt es auch den Pedagogical Pursuit and Evaluation Manager (PPEM), ein Arbeitsprototyp, der genaue Informationen über die Lernenden liefern kann, da er ihre Fortschritte, Interessen und Aktivitäten kontinuierlich überwacht. Da die Studenten bereits nach ihrem Lernprofil klassifiziert wurden, erhalten sie dementsprechend personalisiertere, proaktive und unmittelbare Aufmerksamkeit. Dadurch kann eine Überlastung des Lehrers vermieden und durch die personalisierte Aufmerksamkeit die Zufriedenheit des Lernenden gesteigert werden.

PPEM wird vom Learning Information Package Management Tool (LIMT) unterstützt, einer Internet-Schnittstelle, die zur Speicherung, Anreicherung und Aktualisierung sowie zur Abfrage, Ansicht und Nutzung der Aufzeichnungen des Lernenden dient. LIMT kann ebenso andere Tools ergänzen, indem es pädagogischen Einrichtungen eine erweiterte Datenverwaltung von studentenbezogenen Informationen und Gültigkeitsnormen bietet. Die Anwendungen von LIMT können sich jedoch auch über den Bereich des Virtuellen Campus hinaus ausdehnen. Durch die Integration und Speicherung von Daten aus unterschiedlichen Quellen kann das Tool auch zahlreiche andere Zwecke erfüllen.

Das Projekt-Konsortium bietet europäischen Partnern, insbesondere in Märkten, zu denen es gegenwärtig nur begrenzten Zugang gibt, seine gewonnenen Kenntnisse, die Forschungsergebnisse und den Prototyp des Tools an.

Kontakt:

Michalis Panagiotou
01 Plirioforiki S.A.
Acharnon Street 438
11143 Athens, Griechenland
Tel: +30-210-259000
Fax: +30-210-2532785
Email: mpan@01p.gr

Michalis Panagiotou | ctm
Weitere Informationen:
http://www.01p.gr/01p/en/main.jsp

Weitere Berichte zu: LIMT Pedagogical Speicherung Unterrichtsmethode Wissensmanagement

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht »Lernlabor Cybersicherheit« startet in Weiden i. d. Oberpfalz
12.01.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Klick-Tagebuch: App-Projekt der HdM erlaubt neuen Ansatz in Entwicklungsforschung
11.01.2017 | Hochschule der Medien Stuttgart

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie