Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Das MICROCAP-Netzwerk

01.12.2004


Im Rahmen des MICROCAP-Projektes wurde ein mulitdisziplinäres Netzwerk für eine eingehende Untersuchung von Mikroverkapselungsmethoden eingerichtet. Für dieses Projekt wurde auch eine Website erstellt, welche die Kommunikation und die Verbreitung der Projektergebnisse erleichtert.


Eine Vielzahl von unterschiedlichen Industriezweigen ist am Einsatz von Mikroverkapselungsmethoden in ihren Routineverfahren sehr interessiert. Das liegt daran, dass diese Methoden das Potenzial haben, Anwendungen in großen Stückzahlen und unter niedrigen Kosten auszuführen. Insbesondere für Anwendungen in den Bereichen Pharmazie, Kosmetik, Nahrungsmittel, Chemie und Druck, in denen eine gesteuerte Ausgabe und eine erhöhte Stabilität entscheidend sind, kann Mikroverkapselung für den Wettbewerbsvorsprung sorgen.

Mit dem Ziel, das Bewusstsein für diese Innovation zu steigern und die Anwendung dieser Methoden zu fördern, wurde im Rahmen des MICROCAP-Projektes ein Expertennetzwerk eingerichtet. Es besteht aus 28 Mitgliedern. Dazu gehören KMU, die sich auf Mikroverkapselung spezialisiert haben, große und mittelgroße Pharmazieunternehmen, Materialzulieferer, Universitäten und Forschungsorganisationen. Das Netzwerk konzentrierte sich auf die Untersuchung der Mikroverkapselung in Europa und die Ansprache der Kernprobleme bei der Minimierung der damit verbundenen Kosten und der Umweltbelastung. Dabei ist es besonders erwähnenswert, dass das MICROCAP-Netzwerk eine Website erstellte, die das Bewusstsein für Mikroverkapselungsmethoden steigern soll. Sie besteht aus einem persönlichen Mitgliederbereich für den vertraulichen Austausch von Informationen sowie einem öffentlichen Bereich zur Verbreitung des Technologietransfers.


Darüber hinaus bietet die Website auch eine Projektzusammenfassung, Links zu Partner-Websites, Kontaktinformationen, Veranstaltungshinweise und ein Glossar zur Mikroverkapselung. Sie ermöglicht der europäischen Industrie, Kontakte zu knüpfen und Kollaborationen auf dem Gebiet der Mikroverkapselung ins Leben zu rufen. Ein besseres Verständnis dieses Bereiches wird zu einer umfassenderen kommerziellen Nutzung dieser Methoden innerhalb der europäischen Industrie führen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.microlithe.com/microcap

Kontaktangaben

Bernard Marty
Microlithe SA
BP115
13705
La Ciotat Frankreich
Tel: +33-4-42838160
Fax: +33-4-42714526
Email: microlithe@pacwan.fr

Bernard Marty | ctm
Weitere Informationen:
http://www.microlithe.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise