Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Mobiler Internetzugang ohne Unterbrechung

23.11.2004


Auf Grund der wachsenden Zahl von mobilen Internetnutzern wird die Bereitstellung eines weitreichenden nahtlosen Zugangs zu Anwendungen und Diensten, die auf dem Internet-Protokoll (IP) basieren, immer bedeutender.



Die Kombination der Schnelligkeit von Wireless Local Area Networks (WLANs) mit der großen Reichweite von digitalen Funksystemen ist eine Möglichkeit. Auf Grundlage dieses Ansatzes wurde im Rahmen des IST-Projekts EVOLUTE (seamlEss multimedia serVices Over alL IP-based infrastrUcTurEs) eine voll IP-basierte Infrastruktur entwickelt, die einen mobilen Internetzugang und Nonstop-Multimediadienste für mobile Nutzer bietet. Die voll IP-basierte Infrastruktur löst Probleme der Interoperabilität zwischen heterogenen Umgebungen und Netzwerken. Endnutzer können sich dadurch zwischen Ihren Heim- und Büroumgebungen bewegen (und darauf zugreifen) ohne dass dies irgendwelche Auswirkungen auf die Netzwerkleistung hat.



Durch das EVOLUTE-System kann der Nutzer sich bei kleinstmöglicher Störung der Verbindung zwischen verschiedenen WLANs bewegen. Außerdem wird die nahtlose Bewegung zwischen zwei verschiedenen Technologiearten, WLANs und den universellen mobilen Telekommunikationssystemen (UMTS) der dritten Generation, gewährleistet. Auf diese Weise bietet das System eine kostengünstige, kabellose Breitband-Datenlösung für Unternehmen und öffentliche Körperschaften. In Bereichen wie Flughäfen, Einkaufszentren und Bahnhöfen erweist sich das System als sehr praktisch.

Da die Dienste nicht mehr länger nur auf einem einzelnen Medium, sondern auf IP basieren, ist die Verbindung von kabellosen Daten und mobilen Telefontechnologien möglich. Dank der Nutzung von Multimediaservern können Dienste und Netzwerkinfrastrukturen getrennt voneinander bereitgestellt werden. So können sogar Betreiber, die sich nicht auf kabellose Dienste spezialisiert haben, in diesem Geschäftsbereich tätig sein und Zugangspunkte für Wireless LAN zur Verfügung stellen. Netzwerkbetreiber, die nicht mehrere, sondern nur ein Netzwerk besitzen und verwalten möchten, können Besitz- und Verwaltungskosten sparen. Zusätzlich wird die Entwicklung von personalisierten Kommunikationsdiensten für die anspruchsvollen Nutzer von morgen ermöglicht.

Ohne Zweifel ist IP die Grundlage für die Zukunft von Backbone-Netzwerken. Das gilt sowohl für Sprach- als auch Datennetzwerke. Die Gewährleistung eines mobilen nahtlosen Zugangs zu IP-basierten Anwendungen und Diensten wird nicht nur die Entwicklung von neuen innovativen und personalisierten Diensten für Endnutzer anregen, sondern auch einen nutzerfreundlichen mobilen Zugang zur Informationsgesellschaft bereitstellen.

Kontaktangaben

Fadi-Sotiris Salloum
Intracom S.A.
Markopoulo Ave.
19002 Peania, Griechenland
Tel: +30-6945293129
Fax: +30-210-6671312
Email: ssal@intracom.gr

Fadi-Sotiris Salloum | ctm
Weitere Informationen:
http://www.intracom.com

Weitere Berichte zu: Endnutzer IP-basiert Internetzugang WLAN

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie