Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Unternehmen unterschätzen den Wert ihrer Daten massiv

04.11.2004


Dienstleister hilft bei Wiederherstellung der Festplatte

Die Datenrettung bei Defekt der Festplatte ist ein unterschätztes und teilweise tabuisiertes Thema besonders in Österreich, wie Peter Böhret, Geschäftsführer von Kroll Ontrack, heute, Donnerstag, auf einer Pressekonferenz sagte. "Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass sich die meisten Unternehmen des Wertes ihrer Daten kaum bewusst sind. Dabei sind so wichtige Daten wie die Buchhaltung, Kalkulationen, Kundenverwaltung, interne und externe Kommunikation und so weiter nur noch elektronisch gespeichert", so Böhret.

"Studien zufolge haben 93 Prozent der Unternehmen, deren Data Center für zehn oder mehr Tage ausfielen, das folgende Geschäftsjahr nicht überlebt" Die Anzahl an Fällen von Datenverlust in Unternehmen und die Schwere der davon ausgelösten finanziellen Folgen nehmen laut Böhret seit Jahren massiv zu. Zwar gebe es immer bessere Backup-Systeme und -Methoden, doch würden diese selbst in großen Unternehmen nicht konsequent oder nicht richtig eingesetzt.

Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert die Daten von Unternehmen wieder herzustellen, die durch mechanische oder elektromagnetische Defekte, Bedienungsfehler, Viren, Naturkatastrophen oder Computerkriminalität beschädigt oder zerstört worden sind. Das Unternehmen ist seit Anfang dieses Jahres auch in Österreich ansässig.

Kroll Ontrack bietet seinen Kunden verschiedene Services zur Datenrettung an. Remote Data Recovery ist eine Ferndatenrettung für Festplatten. Voraussetzung dafür ist, dass ein Internetzugang vorhanden ist und offensichtliche Hardware-Probleme ausgeschlossen werden können. Der Kunde wählt sich auf dem Kroll Ontrack Server ein, so dass die Datenrettungsexperten die Möglichkeit haben, den Schaden direkt auf der Festplatte des Kunden zu beheben. "Die verloren gegangenen Daten können so innerhalb weniger Stunden wiederhergestellt werden", so Böhret.

Die Computer Forensik Dienstleistung (elektronische Beweissicherung) beinhaltet die Wiederherstellung und Sicherung von gelöschten Daten, die Recherche und Analyse von Indizien, die in digitaler Form vorliegen sowie ihre gerichtsfeste Dokumentation. Zusätzlich bietet das Unternehmen verschiedene Software-Produkte, mit denen zum Beispiel E-Mails oder Dateien wieder hergestellt werden können. Oft findet die Datenrettung bei Kroll Ontrack im Labor statt. Dort bearbeiten Ingenieure den Datenträger mit speziellen Technologien und Werkzeugen, um dessen ursprüngliche Struktur wiederherzustellen. Der Service der Datenrettung kostet ab 1.000 Euro.

Angela Deußen | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.krollontrack.de

Weitere Berichte zu: Data Datenrettung Festplatte Wiederherstellung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie