Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dynamische und topaktuelle Stadtführer auf dem Vormarsch

19.10.2004


Im Rahmen des TellMaris-Projektes wurde ein neues Produktkonzept entwickelt, das dreidimensionale Karten und Stadtmodelle auf mobilen Geräten einsetzt, beispielsweise auf dem HP iPAQ Pocket-PC. Dies soll eine erhöhte Nutzerfreundlichkeit bieten, wenn Touristen und Bürger unterwegs ortsbezogene Informationen benötigen.



Reisende verbringen ihren Urlaub selbstverständlich lieber mit dem Sammeln von Reiseerfahrungen als mit dem Sammeln von Informationen und Broschüren aus Touristikbüros. Obwohl die meisten von ihnen mit dem Lesen zweidimensionaler Karten vertraut sind, wäre die Nutzung einer digitalen 3D-Karte eine mehr als realistische Alternative. 3D-Karten gelten als besonders nutzerfreundlich, und wenn bessere Navigationsschnittstellen angeboten würden, wären sie auch einfacher anzuwenden.

... mehr zu:
»3D-Karte »Dynamisch »Stadtführer


Um diesem Bedürfnis zu entsprechen, wurden im Rahmen des Projektes neue Datenstrukturen zur interaktiven Darstellung von 3D-Karten auf mobilen Datenstationen in Verbindung mit mobilen Standortdiensten entwickelt. Genauer gesagt, wurde der Prototyp des TellMaris Guide entwickelt, der Stadtnavigation und Straßen-/Ortserkennung hinsichtlich Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants und sonstiger Points of Interest unterstützt. Der Nutzer kann zwischen verschiedenen Darstellungsarten wählen wie z.B. Überfliegen, Gehen oder Vogelperspektive bzw. seine Position durch die GPS-Koordinaten bestimmen.

Darüber hinaus können die Nutzer zwischen zwei- und dreidimensionalen Stadtplänen wählen, die auf dem Bildschirm ihres mobilen HP iPAQ-Gerätes angezeigt werden. Zielpunkte können über Pull-Down-Menüs ausgewählt werden. Wenn der Nutzer ein Zielgebäude auswählt, stellt die 2D-Karte die gegenwärtige und die Zielposition des Touristen als Punkte dar, wohingegen die 3D-Karte die direkte Führung zu diesem Ziel anbietet.

Neben der Navigation kann der Nutzer durch Anklicken des Objekts auf der Karte mit Hilfe des Stifts auch zusätzliche Gebäudeinformationen erhalten. Dies geschieht über den jeweiligen URL-Link zur Touristikdatenbank, aus der die Webseite des Point of Interest hergeleitet wird. Zusätzlich dazu wurden für den 3D-Server moderne Modellformate genutzt, um beispielsweise Modelle strukturierter Gebäude und komplexer Strukturen realistischer darstellen zu können.

Arne Schilling | ctm
Weitere Informationen:
http://www.tellmaris.com
http://www.igd.fhg.de/igd-a5

Weitere Berichte zu: 3D-Karte Dynamisch Stadtführer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Living: VDE-Institut entwickelt Cloud-basierte interoperable Testplattform
15.02.2017 | VDE Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V.

nachricht Saarbrücker Informatiker machen „Augmented Reality“ fotorealistisch
15.02.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie