Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transparenz verbessert Vermarktungschancen für webbasierte Dienste

01.10.2004


Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für Anbieter von webbasierten Diensten ist die transparente Darstellung und Kommunikation ihrer Qualität und Vertrauenswürdigkeit. Neben offenen Fragen in den Bereichen Systemintegration und Sicherheit stellt nicht zuletzt mangelndes Vertrauen in die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Anbieter eine wesentliche Barriere für die Nutzung ihrer Dienste dar. Das Berliner Forschungszentrum Internetökonomie hat zusammen mit SAP und asperado ein Konzept zur Überwindung der Vertrauensbarrieren entwickelt und die Erkenntnisse auf dem Marktplatz für webbasierte Dienste, asperado, umgesetzt.



"Ein Großteil der erfolgskritischen Leistungsmerkmale von webbasierten Diensten wird erst durch deren Nutzung sichtbar. Dies gilt insbesondere für Qualitätsattribute wie funktionale Qualität, Verfügbarkeit, Skalierbarkeit oder Datensicherheit", erläutert Dr. Gerrit Tamm, Leiter des Kompetenzzentrums Integriertes Informationsmanagement an der Universität St. Gallen und Geschäftsführer von asperado. "Gütesiegel, Testberichte, Kundenbewertungen oder Demoversionen werden zunehmend entscheidungsrelevant, denn sie helfen Anwendern bei der Auswahl von webbasierten Diensten." IT-Anbieter sollten auf diese Informationsbedürfnisse der Kunden reagieren und Qualitätsattribute durch Informationssubstitute glaubhaft kommunizieren.



"Ein Marktplatz wie asperado unterstützt die Anbieter bei diesem Vorhaben.", erklärt Prof. Oliver Günther vom Forschungszentrum Internetökonomie. Im Rahmen des gemeinsamen Projektes entwickelten Beteiligte aus Forschung und Praxis eine Bewertungsmatrix, die insbesondere die erfahrungs- und vertrauensrelevanten Merkmale von bereitgestellten Diensten und deren Anbietern berücksichtigt. In einer Kooperation mit SAP wurden die entwickelten Anbieter-Profile bei SAP Business-Partner bereits erprobt und sukzessive auf dem Marktplatz veröffentlicht. "Auch die Möglichkeit, sich über Partnernetzwerke zu profilieren, wird von vielen IT-Anbietern heute noch gar nicht genutzt.", fügt Günther hinzu. So wird in dem Projekt an der Abbildung von Partnernetzwerken aus Softwareherstellern, Datenzentren und ASPs gearbeitet. Dabei sollen sich natürlich auch die Anwender webbasierter Dienste in das Erfahrungsnetzwerk einbringen können.

Der Marktplatz asperado bietet IT-Dienstleistern damit eine Plattform an, auf der sie ihre webbasierten Dienste transparent darstellen und den Kunden das notwendige Vertrauen vermitteln können. Webservice-Anwender profitieren von der Transparenz der Dienste und Anbieter. Auch ohne Expertenkenntnisse können sie nun einen strukturierten Überblick zum vielfältigen Angebot der webbasierten Dienste erlangen.

HU- Pressestelle | idw
Weitere Informationen:
http://www.asperado.de
http://interval.hu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Verbesserung des mobilen Internetzugangs der Zukunft
21.07.2017 | IHP - Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik

nachricht Affen aus dem Weltraum zählen? Neue Methoden helfen die Artenvielfalt zu erfassen
21.07.2017 | Forschungsverbund Berlin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten