Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einfaches und kostengünstiges kabelloses Sensor-Netzwerk

24.08.2004


Ein neu entwickeltes kabelloses Netzwerk von Sensorknoten hebt sich durch zahlreiche Vorteile hervor. Es ist kostengünstig, einfach zu warten und verfügt über vielfältige Funktionen wie zum Beispiel Selbstkonfiguration, Multi-Hop und Ad-Hoc. Diese Verbesserung könnte breite Anwendung finden, angefangen bei der industriellen Überwachung und Messung bis hin zur Heimautomatisierung und Patientenkontrolle.



Ein deutsches, auf die Entwicklung vollständig personalisierter kabelloser Anwendungen spezialisiertes, Institut hat kürzlich ein kabelloses Netzwerk mit zehn und mehr Knoten hergestellt. Diese Knoten sammeln und senden Daten direkt oder indirekt mit Hilfe der Multi-Hop-Funktion durch benachbarte Knoten zu einer vorgeschriebenen Basisstation. Diese moderne Technologie garantiert außerdem einen geringen Stromverbrauch (bis zu 8.25mW) und stellt eine flexible sowie preisgünstige Lösung für befestigte, tragbare und mobile Ausrüstungen dar.

... mehr zu:
»Knoten »Modul »Sensor »Überwachung


Die erhöhte Fehlertoleranz und Redundanz in den Netzwerkpfaden optimieren die Zuverlässigkeit des Systems. Das Netzwerk arbeitet mit 433MHz, 868MHz und 915MHz Frequenzbändern. Die Datendurchsatzrate beträgt 9.2kbits/s im Multi-Hop-Betrieb und ist sogar noch höher ohne eingeschaltete Multi-Hop-Funktion. Außerdem kann dieses kleine Modul in Systeme mit Kleinformfaktoren eingebettet werden. Hierzu gehören z.B. Automatisierungs- oder Netzwerkapplikationen für mehrere Sensoren, sowie das Body- Area-Network-System und Überwachungssysteme.

Mit Hilfe eines Mikroprozessors kann das Modul kürzlich erhaltene Daten im Vorfeld verarbeiten oder die vorher erhaltenen Daten berechnen. Durch digitale oder analoge ADC-Schnittstellen ist bei der Nutzung von mehreren Sensoren eine simultane Aufnahme spezifischer Informationen möglich. Im Gegensatz zu den traditionellen Systemen lässt dieses Netzwerk auch den einfachen Aufbau externer Sensoren an problematischen Stellen zu und bietet den Systementwicklern umfassendere Möglichkeiten für den Einsatz von Sensoren, Effektoren und Nachdatensammlungen.

Weiterhin kann dieses stabile und anpassungsfähige Netzwerk in verschiedenen Anwendungen bei Überwachungs-, Abtastungs- und Effektorenausrüstungen genutzt werden. Dazu gehören: Heimnetzwerke, Bauautomatisierungen, Supply-Chain-Management, Zählungen, Landwirtschaft, industrielle Automatisierungen und Patientenüberwachung. Es besteht Interesse an einer Zusammenarbeit mit Branchen, die die Technologie für Anwendungsentwicklungen nutzen möchten.

Kontakt:

Astrid Strake
ZENIT - Zentrum für Innovation & Technik in Nordrhein-Westfalen GmbH
Dohne 54
P.O. Box 102264
45468 Mülheim
Tel: +49-208-3000442
Fax: +49-208-3000461
Email: st@zenit.de

Astrid Strake | ctm
Weitere Informationen:
http://www.zenit.de

Weitere Berichte zu: Knoten Modul Sensor Überwachung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Die Kieler Förde – ein Trainingsbecken für Miesmuscheln

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskop im Kugelschreiberformat: Auf dem Weg zur endoskopischen Krebsdiagnose

28.04.2017 | Medizintechnik

Leipziger Forscher kreieren borhaltiges künstliches Vitamin

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie