Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Software für Spezial-Effekte

18.08.2004


Weniger Aufwand und geringere Kosten



Microsoft-Forscher Rick Szeleski hat eine neue Software entwickelt, mit der aufwändige Spezial-Effekte kostengünstiger und einfacher produziert werden können. Filmstudios und auch Videospiel-Produzenten könnten mit der neuen Software Matrix ähnliche Effekte à la Bullet-Time ohne großen Aufwand und mit verringerter CPU-Leistung kreieren, berichtet der Technology Review. Präsentiert wurde das neue Konzept bei der jährlichen Siggraph Konferenz in Los Angeles.



Noch werden für die Erzeugung von derartigen visuellen Effekten Hunderte von Kameras benötigt, die akribisch genau aufgebaut werden. Danach müssen die einzelnen Einstellungen im Editierraum mühsam zu einer fortlaufenden Szene zusammengefügt werden. Szeleskis Forschungsteam ist es gelungen einen leistungsvolleren Interpolations-Algorithmus zu entwickeln, der nur mit acht Kameras die gleichen flüssigen Filmsequenzen erzeugen kann.

Durch Microsofts Algorithmus können Bewegungen für weitaus größere Distanzen imitiert werden als bei bisherigen Bullet-Time-Effekten. Graphik-Experten bejubeln die Innovation als wichtigen Fortschritt für visuelle Computer-Effekte. Dem neuen Interpolations-Algorithmus wird ein ähnliches Potenzial wie der MPEG-Kompression zugesprochen.

Kommerzielle Anwendungen für die neue Technologie werden vermutlich in zwei bis fünf Jahren auf den Markt kommen. Als erstes Einsatzgebiet werden sowohl DVDs als auch Videospiele in Betracht gezogen. 3D-Interpolationen könnten in Videospielen für einen nahtlosen Übergang zwischen verschiedenen Blickwinkeln sorgen. Szeleski vermutet allerdings, dass Interpolation zuerst im DVD-Sektor eingesetzt wird. Unterschiedliche Kamerapositionen und auch 360-Grad-Drehungen könnten dort als Zusatz-Feature angeboten werden.

Irene Zöhrer | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.techreview.com
http://www.siggraph.org/s2004

Weitere Berichte zu: Interpolations-Algorithmus Spezial-Effekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Layouterfassung im Flug: Drohne unterstützt bei der Fabrikplanung
19.05.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

nachricht Intelligente Industrialisierung von Rechenzentren
15.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie