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Design-Studenten entwerfen das Notebook der Zukunft

21.07.2004


Kooperation von Intel und der Fachhochschule München liefert futuristische Ergebnisse auf Basis heutiger Technologien. Expertenjury begeistert vom Einfallsreichtum der Studenten



Wie könnten die Notebooks der Zukunft aussehen? Die Industrie Design-Studenten der Fachhochschule München haben eine genaue Vorstellung davon. In einem von der Intel GmbH initiierten Projekt entwarfen sie wegweisende Notebook-Konzepte. Die besten wurden jetzt von einer Fachjury prämiert.



„Mobile Computer sind heute ein fester Bestandteil des Lebensstils moderner Menschen“, sagte Hannes Schwaderer, Country Manager Deutschland von Intel. „Es genügt deshalb nicht mehr, Notebooks nur nach technischen Gesichtspunkten zu entwickeln, denn gerade ästhetische und ergonomische Aspekte gewinnen für die Nutzer zunehmend an Bedeutung.“ Und diese Aspekte wollte Intel zusammen mit dem Studiengang Industriedesign der Fachhochschule München näher beleuchten. Betreut wurde das Projekt von Professor Werner Kroener, Prodekan des Studiengangs Industriedesign an der Fachhochschule München sowie Diplom-Designer Andreas Fuld, Dozent und Lehrbeauftragter an den Fachhochschulen München und Ingolstadt.

26 Studenten hatten ein Semester Zeit, neue Notebooks zu entwerfen, die in nicht allzu ferner Zukunft unser Verständnis von Mobilcomputern völlig verändern könnten. Doch so utopisch manche Entwürfe auf den ersten Blick erscheinen, basieren sie alle auf der Intel® Centrino™ Mobiltechnologie, die für herausragende mobile Leistung und leichtere, kleinere Notebooks steht und damit Freiräume für kreative Designs mobiler Computer schafft. Andere von den Studenten in ihre Entwürfe einbezogenen Technologien, wie etwa Foliendisplays und Falttastaturen, stehen bereits kurz vor der Marktreife oder sind sogar schon erhältlich.

„Wir waren überrascht, wie begeistert und einsatzbereit die Studenten mitgearbeitet haben“, sagt Professor Kroener. „Teilweise haben sie sich bis an die Grenze der Erschöpfung belastet und nächtelang durchgearbeitet.“ Die Ergebnisse konnten sich alle sehen lassen. Die sechsköpfige Jury aus Designern und Experten hatte es schwer, sich für ein Gewinner-Design zu entscheiden.

Schließlich entschied sich die Jury für ein Konzept, das gleich zwei Geräte in sich vereint: „USE2“, von Axel Huber entworfen, besteht aus einem Arbeitsgerät und einem Freizeitgerät, die je nach Bedarf genutzt werden können. Die zentrale Einheit lässt sich als herkömmlicher Laptop oder Tablet PC einsetzen und beinhaltet ein mobiles DVD-Laufwerk mit Fernbedienung. „USE 2 konnte die Jury durch die konsequente Umsetzung der für die Intel® CentrinoTM Mobiltechnologie stehenden Merkmale überzeugen“, sagte Jury-Mitglied Leif Huff, Mitbegründer der Münchener Niederlassung von IDEO, einer internationalen Produktschmiede mit Sitz im Silicon Valley. „Das modulare System stellt die Mobilität und Flexibilität dieser Technologie wirkungsvoll dar.“

Auf dem zweiten Platz folgte mit „Butterfly 2010“ von Sonja Bürzle ein ebenfalls wegweisendes Konzept: Wie ein Schmetterling, der sich aus seinem Kokon erhebt, entfaltet auch dieses Notebook sein flexibles und berührungsempfindliches Display und seine Falt-Tastatur aus einem robusten „Transport-Panzer“. Die Jury war begeistert. „Die Studentin verbindet hier eine klare Formensprache und einen hohen Wertausdruck mit einem innovativen Display und Keyboard. Das ist die Wiederentdeckung der „guten Form““, sagte Jury-Mitglied Georg Trost, Head of Design, Corporate Design & Industrial Design bei Fujitsu Siemens Computers.

Den dritten Platz belegte das Doppelkonzept „Manpower/Leder“ von Maria Haberl, die ein Notebook für Frauen in eine schicke Lederhülle packte und ein Männer-Notebook mit den Formen einer muskulösen Brust versah. „Zum einen nahe liegend, zum andern doch ungewöhnlich und erfrischend“, so Jury-Mitglied H. Reinhard Segers, Gaggenau Design Leitung.

Der erste Preisträger erhielt das Fujitsu-Siemens Computers Lifebook S6120, der zweite und dritte Preisträger jeweils ein Fujitsu-Siemens Computers Amilo M 7400. Alle Notebooks basieren auf der Intel® CentrinoTM Mobiltechnologie. Mit lobenden Erwähnungen bedachte die Jury noch folgende Entwürfe: „Boheme Noir“, „CarryIT“ und „Everyday“.

Diese Aktion ist Teil von Intels selbst gestecktem Ziel, weltweit Studenten praxisnah zu fördern und zu fordern und dadurch Ingenieuren und Managern von morgen modernste Technologie nahe zu bringen.

Eine genaue Auflistung aller eingereichten Entwürfe finden Sie in der Broschüre zu dem Design-Projekt von Intel und der Fachhochschule München, die auf Anfrage erhältlich ist.

Über Intel
Intel ist der größte Halbleiterhersteller der Welt und zählt zu den international führenden Unternehmen mit Produkten für Informationstechnologie, Netzwerke und Kommunikation.

| Intel Corporation
Weitere Informationen:
http://www.intel.com

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