Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neueste Ausgabe der Top500-Liste der schnellsten Computer der Welt

21.06.2004


Big Blue ist der Aufsteiger unter den 500 schnellsten Computern der Welt



Zur Eröffnung der International Supercomputer Conference in Heidelberg ist heute, Montag, die neueste Ausgabe der Top500-Liste der schnellsten Computer der Welt präsentiert worden. Die 23. Ausgabe der seit 1993 halbjährlich veröffentlichten Liste führt nach wie vor der Earth Simulator von NEC im japanischen Yokohama an, der zur Wetter- und Erdbebensimulation dient. Der Earth Simulator liefert 35,86 Teraflops pro Sekunde (ein Teraflop entspricht einer Trillion Kalkulationen). Die neue Nummer zwei ist Thunder, ein Cluster-System auf der Basis von Intels Itanium2 im Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) in Kalifornien. Aufsteiger der Top500-Liste ist aber ganz klar IBM mit seinem Blue Gene/L auf Platz vier und acht, dem Prototypen eines kommerziellen Supercomputers.

... mehr zu:
»Blue »Earth »Gene/L »Simulator »Top500-Liste


Von den 500 Supercomputern basieren 287 Systeme auf Intel-Prozessoren. Damit ist Intel nach wie vor führend vor IBM mit 75, HP mit 57 und AMD mit 34 Systemen. Allerdings liefert IBM die Hälfte der Computer-Power der Top500-Liste (insgesamt 624 Gigaflops pro Sekunde) und liegt damit klar vor HP mit knapp 19 Prozent. IBM drängt laut New York Times mit dem Blue Gene/L auf den kommerziellen Markt für Supercomputer. Kunden für Supercomuter-Systeme sollen Konzernriesen sein, die große Computer-Power benötigen. Das könnten laut NYT Ölkonzerne sein, die Computersimulationen auf der Suche nach neuen Erdöl- und Erdgasvorkommen einsetzen, aber auch Finanz- und Pharmakonzerne. Auch an einen Supercomputer-Service auf Pay-for-Use-Basis werde gedacht.

IBM will die Noch-Nummer eins Earth Simulator bei der Computer-Power bald überholen. Zurzeit baut IBM einen Blue Gene/L für das LLNL, der im nächsten Jahr fertig sein soll. Der Supercomputer soll nicht nur neun Mal schneller als der Earth Simulator sein, sondern auch nur ein Zehntel der Größe ausmachen. Auch der Preis ist im Vergleich günstig: Der Earth Simulator von NEC kostet rund 350 Mio. Dollar, der Blue Gene/L soll auf weniger als 100 Mio. Dollar kommen.

Erwin Schotzger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.isc2004.org
http://www.top500.org

Weitere Berichte zu: Blue Earth Gene/L Simulator Top500-Liste

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Sicheres Bezahlen ohne Datenspur
17.10.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Saarbrücker Forscher erstellen digitale Objekte aus unvollständigen 3-D-Daten
12.10.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mobilität 4.0: Konferenz an der Jacobs University

18.10.2017 | Veranstaltungen

Smart MES 2017: die Fertigung der Zukunft

18.10.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

18.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Biokunststoffe könnten auch in Traktoren die Richtung angeben

18.10.2017 | Messenachrichten

»ILIGHTS«-Studie gestartet: Licht soll Wohlbefinden von Schichtarbeitern verbessern

18.10.2017 | Energie und Elektrotechnik