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Virtuelle Umgebungen für Zusammenarbeit

15.06.2004


Bei der Koordination von Projektarbeiten zwischen geografisch verstreuten Teams aus einem oder mehreren Unternehmen kann sich eine enge Zusammenarbeit und die Nutzung von Ressourcen als sehr schwierig erweisen. Diese Sachverhalte sind besonders für die Zusammenarbeit von KMU mit Partnern von Bedeutung und im Rahmen des UNITE-Projekts wurde hierfür glücklicherweise eine Lösung entwickelt.



Das Modell des gemeinsamen Arbeitsplatzes und die Kooperationsplattform von UNITE (UNITE Cooperative Workplace and Cooperation Platform) bieten hochwertige Dienste mit integrierten Basistools und erfüllen damit Nutzerbedürfnisse. Sie bieten ein offenes Framework, das die sichere Zusammenarbeit an Projekten gewährleistet, als ob die verschiedenen Teams am gleichen Platz tätig sind.

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Im Rahmen des Projekts wurde ein Musterbeispiel entwickelt, um die Anforderungen von kooperativen Arbeitsplätzen aus Sicht des Betriebs und in Bezug auf Nutzbarkeit, Technologie und Organisation wiederzuspiegeln. Dieses bildete anschließend die Grundlage für den Entwurf und den Prototypen der UNITE-Architektur.

Es besteht die Möglichkeit, das kollaborative UNITE-Modell in drei verschiedene Richtungen zu verfeinern und zu erweitern. Die erste Richtung umfasst allgemeine kooperative Arbeitsplätze, für die eine Referenzstruktur und Standard-Schnittstellen definiert sind. Die zweite Möglichkeit bezieht sich auf spezialisierte kooperative Arbeitsplätze, an denen bestimmte Bedürfnisse für spezifische Anwendungsdomänen wie Bildung, Verlagswesen oder Bauwesen berücksichtigt werden. Schließlich werden innerhalb der Hosting-Organisationsstruktur die Anforderungen der Verwaltung von mehreren Projekten reflektiert. Dazu gehören die Integration physikalischer Ressouren, die Überwachung von mehreren Aktivitäten und der Wechsel zwischen den Projektzusammenhängen.

Service, Sicherheit, Privatsphäre, Wissensmanagement und soziale Aspekte werden die Realisierbarkeit dieser virtuellen Arbeitsplätze beeinflussen. Sie eignen sich für die engere Zusammenarbeit von dezentralisierten Teams und werden hierbei für die Verbesserung der Produktivität, die Reduzierung des Energieverbrauchs und der Verschmutzung sowie die Übernahme von flexiblen Arbeitsmodellen ganz sicher an Bedeutung gewinnen.

Während der Entwicklungs- und Versuchsphasen haben sich die Mitglieder des UNITE-Projekteams wertvolles technisches Wissen und umfassende Erfahrungen angeeignet. Diese Kenntnisse können von Entwicklungs- und Einsatzteams von Unternehmen angewendet werden und erbringen hierbei verwandte Muster im Bereich von virtuellen und kollaborativen Umgebungen.

Kontaktangaben

Gerard Lacoste
Compagnie IBM France
2, Avenue Gambetta
92400 Courbevoie, Frankreich
Tel: +33-49-2114807, Fax: -3244545
Email: lacoste@fr.ibm.com

Gerard Lacoste | ctm
Weitere Informationen:
http://www.unite-project.org

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