Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Chinesischer Supercomputer stößt zur Weltspitze vor

07.06.2004


Experten erwarten Top-15-Platzierung von Dawning 4000A



Im demnächst erscheinenden Supercomputer-Ranking wird ein Computer aus China weit vorne aufscheinen. Laut einem Bericht des Branchendienstes Cnet hat der Rechner mit dem Namen Dawning 4000A alle Chancen, unter die Top 15 der weltweiten Supercomputer vorzustoßen. Dawning 4000A, ein Produkt des Unternehmens Dawning Information Industry, soll auf eine Rechenleistung von zehn Teraflops (zehn Bio. Kalkulationen pro Sekunde) kommen.



Die Produktpalette von Dawning Information Industry umfasst alles vom einfachen PC bis zum leistungsstarken Top-Computer. Der Dawning 4000A verfügt über 2.000 Opteron-Prozessoren von Intel und wird im Auftrag von chinesischen Forschungs-Einrichtungen hergestellt. Das Produkt ist der "lebende Beweis" dafür, dass die von den USA verfolgte Strategie, den Export von entsprechender Technologie einzuschränken, um die Entwicklung von leistungsfähigen Computern in anderen Ländern zu verhindern, fehlgeschlagen ist.

Die neue Generation von Supercomputern setzt nicht mehr so sehr auf hochentwickelte Technologie, sondern kann mit weit verbreiteter Technologie gebaut werden, schreibt Cnet. Die Kombination aus Linux-Systemen und Highspeed-Netzwerken in einem High-Performance-Cluster hat schon die Top-500-Supercomputerliste des vergangenen Jahres durcheinander gewirbelt. Im neuen Ranking, das am 22. Juni veröffentlicht wird, dürfte neben dem chinesischen Dawning 4000A auch ein kalifornisches System namens Thunder, entwickelt vom Lawrence Livermore National Laboratory, ganz vorne zu finden sein.

Die Thunder-Entwickler haben die Rechenleistung ihres Systems mit 19,9 Teraflops angegeben. Ein anderes Cluster-System, eingesetzt beim Los Alamos National Laboratory, soll ebenfalls die 10-Teraflops-Marke überschreiten. Auf ein traditionelleres Design setzt der Supercomputer-Hersteller Cray, der mit einem für das Oak Ridge National Laboratory entwickelten System auf 50 Teraflops kommen soll. Dies wird freilich alles in den Schatten gestellt, wenn der IBM-Rechner Blue Gene/L hält, was seine Entwickler versprechen. Dieser, erst im kommenden Jahr startende Rechner wird mit der Höchstleistung von 360 Teraflops aufwarten können und damit wohl endgültig NEC’s Earth Simulator, der das Ranking seit zwei Jahren anführt, vom Thorn stoßen.

Georg Panovsky | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.dawningusa.com

Weitere Berichte zu: 4000A Laboratory Rechner Supercomputer Teraflop

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft
27.04.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Ergonomie am Arbeitsplatz: Kamera erkennt ungesunde Bewegungen
24.04.2017 | IPH - Institut für Integrierte Produktion Hannover gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

VLC 200 GT von EMAG: Neue passgenaue Dreh-Schleif-Lösung für die Bearbeitung von Pkw-Getrieberädern

27.04.2017 | Maschinenbau

Induktive Lötprozesse von eldec: Schneller, präziser und sparsamer verlöten

27.04.2017 | Maschinenbau

Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

27.04.2017 | Informationstechnologie