Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Einführung eines neuen mobilen kabellosen Netzwerks in Europa

25.05.2004


Eine als UK6X bekannte Verbindungsvermittlungsstelle verwendet einen Router, um die Vernetzung von Netzwerken mit dem Internet Protocol Version 6 (IPv6) zu vereinfachen.



Die UK6X-Vermittlungsstelle ist eine der ersten operationalen Initiativen zum mobilen IPv3-3G-Internet für Kunden, die über systemeigene IPv6-Zugangspunkte und systemeigene Dienste in einer 3G-Umgebung verfügen. Das Hauptziel besteht in der Verbindung der bestehenden verkabelten Netzwerke mit mobilen und kabellosen Netzwerken. Eine dieser Initiative bezieht sich auf eine klinische Anwendung, die in vier Krankenhäusern in Europa getestet wird und Merkmale wie den mobilen Zugang zum Patienten und die Fernübertragung von wichtigen Informationen an Ambulanzen beinhaltet.



Das verwendete Routingsystem vereint alle Wege zwischen den einzelnen Parteien und macht sie für alle zugänglich. Im Gegensatz zur komplexeren Methode von BGP nutzt das System eine Vermittlungstechnologie. Dadurch wird die Vermittlung meßbar und die kommerziellen Peering-Vereinbarungen können von der technischen Interaktion getrennt werden. Wenn das System die vollständig kombinierten Routen erhält, filtert es diejenigen, für die keine kommerziellen Vereinbarungen bestehen, heraus und löscht diese.

Die UK6X-Vermittlungsstelle wird außerdem durch die Anwendung unzähliger Zugangsmechanismen vereinfacht, die in das System eingeführt wurden. Dazu gehören der Zugang zum systemeigenen IPv6 über ATM bei Telehouse, der Zugang zu UKNative IPv6 über das mit dem TEN 155-Netzwerk verbundene ATM sowie der Zugang zum über das globale IPv4-Internet getunnelte IPv6. Während der getunnelte Zugang auch einige zusätzliche Konfigurationen von BGP über nächste und mehrfache Etappen umfasst, wurde außerdem noch eine Firewall integriert, die die UK6X-Vermittlungsstelle vor IPv4-Internetangriffen schützen soll.

Es wird erwartet, dass das UK6X-System das Problem des Mangels an IP- und kabellosen Geräten lösen wird, indem es die kabellosen Bandbreiten und Spektren verbessern wird und mit bestehenden verkabelten IPv6-Infrastrukturen verbinden wird. Eine weitere Eigenschaft des UK6X-Systems ist seine Fähigkeit, Mechanismen zur Unterstützung des Übergangs von IPv4 zu IPv6 einzurichten. Das wiederum sollte die Einführung des New Mobile Wireless Network, also des neuen mobilen und kabellosen Netzwerks, in Europa vorantreiben. Dieses Netzwerk basiert auf der Kombination von IPv6 mit den neuen kabellosen Protokollen.

Kontakt:

Matthew Ford
BTexact Technologies
pp HWP276, P O Box 234
EH12 9UR, Edinburgh, Großbritannien
Tel: +44/131-6629543, Fax: -6629543
Email: matthew.ford@bt.com

Matthew Ford | ctm
Weitere Informationen:
http://www.bt.com

Weitere Berichte zu: ATM BGP IPv6 UK6X-System UK6X-Vermittlungsstelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Ein „intelligentes Fieberthermometer“ für Mikrochips
16.01.2018 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Wie risikoreich sind autonome Systeme im Automobilsektor?
16.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ISST

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Im Focus: Scientists decipher key principle behind reaction of metalloenzymes

So-called pre-distorted states accelerate photochemical reactions too

What enables electrons to be transferred swiftly, for example during photosynthesis? An interdisciplinary team of researchers has worked out the details of how...

Im Focus: Erstmalige präzise Messung der effektiven Ladung eines einzelnen Moleküls

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, die effektive elektrische Ladung eines einzelnen Moleküls in Lösung präzise zu messen. Dieser fundamentale Fortschritt einer vom SNF unterstützten Professorin könnte den Weg für die Entwicklung neuartiger medizinischer Diagnosegeräte ebnen.

Die elektrische Ladung ist eine der Kerneigenschaften, mit denen Moleküle miteinander in Wechselwirkung treten. Das Leben selber wäre ohne diese Eigenschaft...

Im Focus: The first precise measurement of a single molecule's effective charge

For the first time, scientists have precisely measured the effective electrical charge of a single molecule in solution. This fundamental insight of an SNSF Professor could also pave the way for future medical diagnostics.

Electrical charge is one of the key properties that allows molecules to interact. Life itself depends on this phenomenon: many biological processes involve...

Im Focus: Wie Metallstrukturen effektiv helfen, Knochen zu heilen

Forscher schaffen neue Generation von Knochenimplantaten

Wissenschaftler am Julius Wolff Institut, dem Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien und dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Fachtagung analytica conference 2018

15.01.2018 | Veranstaltungen

Tagung „Elektronikkühlung - Wärmemanagement“ vom 06. - 07.03.2018 in Essen

11.01.2018 | Veranstaltungen

Registrierung offen für Open Science Conference 2018 in Berlin

11.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ein „intelligentes Fieberthermometer“ für Mikrochips

16.01.2018 | Informationstechnologie

Diagnostik der Zukunft - Europäisches Projekt zur Erforschung seltener Krankheiten startet

16.01.2018 | Förderungen Preise

Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

16.01.2018 | Biowissenschaften Chemie