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Siemens präsentiert neue Ethernet-Strategie für Netzbetreiber

04.05.2004


Auf dem diesjährigen Broadband World Forum in Seoul, Korea, hat Siemens Information and Communication Networks (ICN) seine Lösung für den Aufbau von Ethernet- und MPLS*-basierten Zugangs- und Metronetzen vorgestellt. Siemens Carrier Ethernet Solutions bieten ein umfassendes Produktportfolio für diese sogenannte „erste und zweite Meile“ einschließlich einer effizienten Netzmanagementlösung. Ein wesentlicher Vorteil von Carrier Ethernet liegt in deutlich geringeren Kosten für den Betrieb der Netze, etwa durch hoch-bitratige und flexible Netzschnittstellen. Ein wichtiger Meilenstein der neuen Ethernet-Strategie von ICN ist die Beteiligung und enge Partnerschaft mit dem koreanischen Netzspezialisten für Ethernet-basierte Zugangsprodukte Dasan Networks Inc.



Marktforscher haben ermittelt, dass sich der Zugangsbereich (Access) von Carrier-Netzen in den nächsten Jahren stark ändern wird. Dort wird zunehmend Ethernet-Equipment eingesetzt werden. Laut IDC soll der Umsatz solcher Geräte auf über 6 Milliarden Dollar im Jahr 2008 wachsen. Zu den treibenden Kräften zählen die Marktforscher den Preisverfall bei Ethernet-Access-Produkten und die Zunahme von bandbreitenintensiven Applikationen.



Mit seiner neuen Carrier-Ethernet-Strategie antwortet Siemens ICN auf die Marktveränderungen und entwickelt ein umfassendes, auf Ethernet und MPLS basierendes Lösungsspektrum. Dazu zählen in einem ersten Schritt Produkte des koreanischen Spezialisten für Ethernet-basierte Accesslösungen, Dasan Networks. Gemeinsam werden beide Unternehmen diese Produkte in Zukunft ausbauen. IP DSLAMs (DSL Access Multiplexer) setzen komplett auf Ethernet/IP-basierte breitbandige Zugangstechnologie. Ethernet, das dominierende Protokoll in privaten Netzen (LANs), wird damit – ohne die heute übliche Umsetzung auf ATM (Asynchronous Transfer Mode)-Technologie – durchgängig vom Multiplexer in der Vermittlungsstelle bis hin zum Endanwender genutzt. So kann eine homogene Netzinfrastruktur aufgebaut werden, die sich leicht verwalten lässt. Zudem können Kosten für teure Netzschnittstellen eingespart werden.

Carrier Ethernet von Siemens wird auch die so genannte zweite Meile, auf der das Verkehrsaufkommen der Endteilnehmer gebündelt und in das Kernnetz des Betreibers weitergeleitet wird, umfassen. Die ICN-Strategie basiert auf einer Kombination von Ethernet und MPLS. Dieser Ansatz ermöglicht dem Netzbetreiber ein flexibles und sicheres Diensteangebot für seine Kunden. Weiterhin erlaubt sie Carriern den Aufbau eines skalierbaren, redundanten Netzes, um die höchstmögliche Netzzuverlässigkeit zu erreichen. Diese ist gerade für Telekommunikationsanbieter zwingend. Siemens Carrier Ethernet Solutions bieten zudem die Option, das komplette Netz mittels eines einheitlichen Netzwerk-Managementsystems zu steuern, zu überwachen und zu warten.

* MPLS: Multi Protocol Label Switching

Siemens Information and Communication Networks (ICN) ist ein international führender Anbieter von Kommunikationslösungen für Unternehmen und Netzbetreiber. Das Leistungs-Spektrum reicht von Echtzeit-Anwendungen auf Basis des Internet-Protokolls, IP-Konvergenzlösungen, Systemen für den Breitbandzugang bis hin zu optischen Transportnetzen. Hinzu kommen Beratungs- und Service-Leistungen. Unter dem Dach seines innovativen LifeWorks-Konzepts entwickelt ICN über die Grenzen von Firmen-, Fest- und Mobilfunknetzen hinweg eine einheitliche Plattform, mit der Netzbetreiber neue Dienste anbieten und Firmen ihre Produktivität erhöhen können. Im Geschäftsjahr 2003 (30. September) erzielte ICN mit rund 33 000 Mitarbeitern einen Umsatz von 7,1 Mrd. EUR.

Thomas Schepp | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/networks/

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