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Software für eine sichere marine Umwelt

03.05.2004


Wissenschafter haben eine neue Software entwickelt, mit der mögliche Gefahren aus der Nutzung der natürlichen Meeresressourcen analysiert und minimiert werden sollen. Mit dieser Software sollen die Fehlerdiagnose und die momentan von Ingenieuren genutzten Überwachungstechniken verbessert und somit die Umwelt vor der Verschmutzung der Meere geschützt werden.



Aktuelle Studien haben verdeutlicht, dass die Umwelt durch Tiefseenutzung geschädigt wird. Marine Technologien arbeiten mit Sprengstoffen, Hochdruck-Wasserschleifsystemen und Abfallentsorgungssytemen, die zu Wasserverunreinigungen und einer Gefährdung des Meereslebens führen können.

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Im Rahmen eines neuen Projektes wird die Problematik von Installationen auf dem Meeresgrund näher betrachtet. Durch neu entwickelte theoretische Algorithmen und eine entsprechende Software sollen die Aktivitäten der auf dem Meeresboden tätigen Unternehmen und Institutionen in Zukunft besser kontrolliert werden. Wissenschaftler des Projekts haben an einem Prototyp einer neuen Maschine gearbeitet. Mit dieser sollen Meeresböden ausgehoben und Unterwasserstrukturen stillgelegt werden, wobei Umweltverschmutzungen und -störungen minimiert werden sollen.

Um noch bessere Ergebnisse zu erzielen, wollten die Entwickler der vorhandenen Software und der theoretischen Algorithmen die Technologie für zukünftige Forschungs- und Bildungszwecke bei teilnehmenden Instituten und Universitäten, Studenten, mitarbeitenden Forschungsgruppen sowie europäischen und nationalen Projekten vorstellen.

Mit dieser Verbreitung der Technologie in die verschiedensten Bereiche sollten fachliche Meinungen gesammelt und ausgewertet und auf Grundlage der Ergebnisse die Vorteile der Technologie verbessert werden. Eine Vielzahl von Anwendungen ziehen ihren Nutzen aus der Technologie, darunter Teleoperation, Plattformen und Ausgrabungssysteme, die zur Erhöhung der Sicherheit ferngesteuert kontrolliert werden, sowie Produkte zur Kontrolle und Beseitigung von Abfällen. Schließlich haben auch mehrere Ölunternehmer und Off-Shore-Auftragnehmer Interesse an dem Projekt bekundet. Auch nichtmarine Branchen, zum Beispiel die Nuklearindustrie, können sich die Technologie zu Nutzen machen und damit mögliche Umweltgefährdungen und Risiken minimieren.

Das an der Forschung beteiligte Labor möchte diesem Interesse entgegenkommen und sucht zum Wissensaustausch nach Partnern aus den Bereichen Robotik, Automatisierung und Teleoperationssysteme. Durch die Zusammenarbeit glaubt das Labor die bestehende Technologie so weiterentwickeln zu können, dass die unzähligen verschmutzten Meeresböden der Vergangenheit angehören.

Kontakt:

Prof. Spyros Tzafestas
Institute of Communication and Computer Systems
Heroon Politechniou 9, 15780 Athens, Griechenland
Tel: +30-210-7722489, Fax: -7722490
Email: tzafesta@softlab.ntua.gr

Prof. Spyros Tzafestas | ctm
Weitere Informationen:
http://www.softlab.ntua.gr

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