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IT-Sicherheit im Doppelpack

19.03.2004


Siemens bietet Lösungspaket für den Mittelstand



Zum Schutz der gesamten IT-Infrastruktur gegen unerlaubten Zugriff von außen verbindet der Siemens-Bereich Industrial Solutions and Services (I&S) sein Dienstleistungsangebot Dynamic Trust und die Verschlüsselungssoftware Transon zu einer gemeinsamen Sicherheitslösung für den Mittelstand. Siemens übernimmt mit Dynamic Trust für den Kunden die Überwachung und Sicherung aller Firewalls im IT-Netzwerk und gewährleistet so die Sicherheit von sensiblen Daten. Bei unerlaubten Zugriffsversuchen auf das Unternehmensnetzwerk ergreift das System definierte Abwehrmaßnahmen und alarmiert sofort die verantwort-lichen Ansprechpartner. Transon verschlüsselt sensible Informationen und authentifiziert alle beteiligten Benutzer. Dadurch wird die sichere Datenübertra-gung innerhalb und außerhalb der IT-Infrastruktur gewährleistet. Mittelständische Unternehmen werden bei der Überwachung und Sicherung der IT-Infrastruktur entlastet und müssen keine eigenen Kapazitäten oder Know-how vorhalten.

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Auch mittelständische Unternehmen setzen in ihren Produktionsanlagen verstärkt offene und standardisierte Komponenten und Systeme ein. Durch die zunehmende Vernetzung über Ethernet und webbasierte Maschinendienste wie Fernüberwachung und Fernwartung wird die IT-Infrastruktur anfälliger gegenüber unbefugten Zugriffen oder dem Einschleusen von Computerviren oder -würmer. Diese können binnen Sekunden große Teile eines ungeschützten Netzes infizieren, unbemerkt Daten sammeln und verschicken oder die Produktion zum Stillstand bringen. Mit Dynamic Trust bietet Siemens einen zuverlässigen Schutz der IT-Infrastruktur vor unautorisierten Zugriffen von außen. Die Verschlüsselungssoftware Transon gewährleistet zusätzlich die sichere Übertragung sensibler Daten in und zwischen Firmennetzen.

Siemens unterstützt mit dem modular aufgebauten Dienstleistungsangebot Dynamic Trust Unternehmen beim Betrieb, bei der Überwachung und Aktualisierung ihrer gesamten Firewall-Infrastruktur, ohne dass diese rund um die Uhr Personal vorhalten müssen. Das Dienstleistungsangebot besteht dabei aus verschiedenen Servicemodulen, die beim Kunden je nach Anforderung eingesetzt werden. Beim Einsatz des Basismoduls „Active Monitoring & Alarming” installiert Siemens in das IT-Netzwerk einen so genannten Agenten, der fest definierte Ereignisse von der Firewall an eine Sicherheitszentrale, das „Alarming-Center“, übermittelt. Tritt dabei ein kritisches Ereignis auf, informiert das Alarming-Center automatisch einen vom Kunden bestimmten Empfängerkreis per E-Mail oder SMS und startet Abwehrmaßnahmen zum Schutz der Infrastruktur. Dies ermöglicht eine schnelle und effiziente Reaktion auf Angriffe oder System-Crashs.

Das Modul „Event Providing“ sammelt und wertet die von der Firewall übermittelten Ereignisse aus und generiert aus diesen Daten zentral abrufbare Statistiken, die den aktuellen Systemzustand der Firewall beschreiben und mögliche Überlastungszustände aufdecken. Der Kunde hat jederzeit Zugriff auf diese Daten und kann den aktuellen Zustand abfragen. Ferner erhält der Kunde Hinweise und Empfehlungen zu Hotfixes und Service Packs, damit die Firewall-Infrastruktur allen aktuellen Sicherheitsanforderungen genügt. Die Verfügbarkeit der Computernetze steigt und potenzielle Stillstandszeiten der Firewall werden stark minimiert. Kommt es durch einen Hardware-Schaden dennoch zu einem Ausfall der Sicherheitssysteme, stellt Siemens alle zuvor gesicherten Konfigurations- und Installationsparameter der Firewall zur Verfügung und hilft bei einem schnellen Wiederaufsetzen des Firewall-Systems.

Für die sichere Übertragung von sensiblen Informationen sorgt Transon. Dabei fungiert die Sicherheitssoftware in Verbindung mit Windows Terminalserver und einem Virenscanner als Gateway durch die Firewall, welche das Produktionsnetz von Firmenintranet und Internet trennt. Das Siemens-Tool authentisiert und autorisiert durch beidseitige Identitätsprüfung alle Kommunikationspartner und protokolliert optional alle Zugriffe auf das Produktionsnetz in einer Datenbank. Sämtliche Daten der Benutzer werden vor dem Übertragen in das Produktionsnetz durch einen sich täglich automatisch aktualisierenden Virenscanner auf Viren und Würmer untersucht. Transon verschlüsselt Daten auf der TCP/IP-Ebene mit bis zu 256 Bit und macht so auch Softwareprodukte wie Lotus Notes oder SAP sicherer. In Werkshallen kann Transon beispielsweise den Datenverkehr der Funk-Netze zwischen mobilen Systemen mit dem Betriebssystem Windows XP Tablett Edition und der zentralen Datenbank sichern.

Transon ist vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit dem Testat „E3 hoch“ zertifiziert worden. Damit wird Transon die höchste vom BSI vergebene Sicherheits-Mechanismenstärke testiert.

Heiko Jahr | Siemens AG
Weitere Informationen:
http://www.siemens.de/itsecurity
http://www.is.siemens.de

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