Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

mobiCOMP: Effizientes Software Engineering und Application Management

18.03.2004


Die zunehmende Leistungsfähigkeit mobiler Endgeräte wird in den nächsten Monaten die Anwendungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen und Taschen-Computern deutlich erweitern. Gleichzeitig steigt aber auch die Komplexität der benötigten Software um ein Vielfaches. Die Technische Universität Darmstadt präsentiert auf der diesjährigen CeBIT in Halle 11 Stand D15 mit der Server-Software "mobiCOMP" erstmals eine unkomplizierte Lösung des Deployments zukünftiger mobiler Anwendungsprogramme für Mobilgeräte. "mobiCOMP" ist ein elektronisches Marktplatzsystem zum Handel von Softwarekomponenten für mobile Endgeräte.



"mobiCOMP ist ein Repository für Software-Entwickler, aus dem Komponenten entnommen und dann nach einer Grammatik zusammengesetzt werden können. Das ermöglicht effizientes Software Engineering und einfaches Application Management.", erklärt Prof. Dr. Erich Ortner, Leiter des Fachgebiets Wirtschaftsinformatik I der TU Darmstadt, das Grundprinzip des Marktplatzsystems. "Hier findet ein Programmierer fertige Programmkomponenten, die er in sein eigenes Projekt integrieren kann, ohne jedes Mal das Rad neu erfinden zu müssen."



Zwar kommt eine solche Vorgehensweise mittlerweile auch in der Softwareindustrie zum Einsatz, doch auf dem Gebiet der mobilen Endgeräte ist dies ein Novum. Existierende Lösungen können in diesem Bereich nämlich aufgrund der eingeschränkten Hardware-Ressourcen und Darstellungsmöglichkeiten von Mobiltelefonen und Taschen-Computern nicht verwendet werden.

Gleichzeitig kann "mobiCOMP" aber auch eigenständige Softwareprodukte verwalten und ermöglicht sowohl Privat- als auch Geschäftskunden ein professionelles Anwendungsmanagement. Der Kunde installiert dabei ganz einfach nur die Software auf seinem Gerät, die er wirklich braucht. "Das schont Systemressourcen und den Geldbeutel", fasst der Darmstädter Wirtschaftsinformatiker Jörg Lonthoff, Betreuer des studentischen Entwicklungsteams bei Prof. Ortner, die Vorteile zusammen. Eine multimodale Benutzungsoberfläche und eine optimierte Suchfunktion machen die Dienste von "mobiCOMP" für mobile Endgeräte, auch bei winzigen Displays, nutzbar. Die Funktionen des Marktplatzsystems selbst sind als Microsoft.NET Web Services implementiert und können nahtlos in die Anwendungsumgebung eines Unternehmens integriert werden.


Pressekontakt: Jörg Lonthoff, TU Darmstadt, Tel. 06151/16-4204, lonthoff@mobicomp.de

Sabine Gerbaulet | idw
Weitere Informationen:
http://www.mobicomp.de/

Weitere Berichte zu: Application Endgerät Engineering Marktplatzsystem Mobiltelefon

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Informationstechnologie:

nachricht Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb
27.06.2017 | FOKUS - Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme

nachricht Überschwemmungen genau in den Blick nehmen
27.06.2017 | Technische Universität Chemnitz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Informationstechnologie >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten