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Software für einen effizienteren Kraftwerksbetrieb

17.02.2004


Der heutige Energiebedarf ist - vorsichtig ausgedrückt - beträchtlich, und die Energieanlagen müssen nicht nur immer strengeren Kontrollen und Leistungswerten gerecht werden, die von staatlicher Seite vorgeschrieben sind, sondern auch nach Gesichtspunkten wie Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit betrieben werden.



Die Auswirkungen auf die Umwelt, das Aufkommen von Abfallprodukten und die Effizienz des Gesamtsystems sind Kriterien, die genau bekannt sein müssen, bevor sich die Energieversorger an den Bau moderner Energieanlagen begeben können.



Um das Verständnis für alle diese Parameter zu verbessern, hat sich ein Konsortium von europäischen Spezialisten aus Industrie und universitärer Forschung mit der Entwicklung einer Software zur Unterstützung der Energiewirtschaft beschäftigt. Die Software mit der Bezeichnung PSEconomy ist analytischer Natur und eignet sich zur Abschätzung der erforderlichen Kapitalinvestitionen sowie der Betriebs- und Wartungskosten, die über den gesamten Lebenszyklus eines Kraftwerks anfallen.

Als Erweiterung der kommerziell verfügbaren Software IPSEpro ist PSEconomy nicht für ein bestimmtes Gebiet, sondern für einen bestimmten Anwendungsbereich ausgelegt. Da PSEconomy auf einer geeigneten Modellbibliothek und einer Kostendatenbank basiert, ist die Software außerdem in der Lage, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit eines Prozesssystems in seinem gesamten Lebenszyklus zu optimieren.

Das Modul GTPOM_Lib ist zugleich eine Modellbibliothek und eine Datenbank für die Kostenkorrelation. Es wurde nach den Bedürfnissen der Projektpartner entwickelt und stellt dem Benutzer eine reichhaltige Auswahl von standardisierten Komponentenmodellen zur Verfügung, die in neuen - darunter auch den neuartigen Gasturbinenzyklen - verwendet werden können. Diese Komponentenmodelle sind per Definition generischer Natur, liegen aber in Fällen, in denen es zweckmäßg ist, auch als Design-Point- und Off-Point-Leistungsmodelle sowie als Investitions- und Wartungskostenmodelle vor.

Die Software ist flexibel und erfüllt von ihrem Aufbau her alle notwendigen Voraussetzungen für eine Erweiterung auf andere Anwendungsbereiche. In Anbetracht der obigen Leistungsmerkmale stellt das Projekt einen großen Schritt in Richtung auf das Ziel dar, die europäische Industrie, die sich mit der Entwicklung wirtschaftlicher thermischer Kraftwerke beschäftigt, wettbewerbsfähiger zu machen und zugleich den Grad der Umweltverschmutzung durch solche Kraftwerke in globalem Maßstab zu minimieren.

Kontakt:

Dr. Erhard Perz
SimTech Simulation Technology
Riesstr. 120, 8010 Graz
Tel: +43-316-38627-850, Fax: -815
Email: E.Perz@SimTechnology.com

Dr. Erhard Perz | ctm
Weitere Informationen:
http://www.SimTechnology.com

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